Wiederstein

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Wiederstein Willkommen bei der Weiberwirtschaft
Die „Weiberwirtschaft“ der Wiederstein Frauen in Göttlesbrunn, produziert Weine, die so erfreulich „anders“ sind.

Birgit Wiederstein female organic Winemaker from Carnuntum, Lower Austria
a passionate female winemaker from Göttlesbrunn For many years, committed to biodynamic viticulture, crafting wines that truly reflect the rhythms of nature and the unique terroir. Weine bei denen es sich lohnt, sie kennen zu lernen. Feminin und elegant sind sie, nicht vordergründig, sehr subtil und mit viel Tiefgang. Diese Weine scheinen den Beweis zu bringen, dass zu „Terroir“ noch mehr gehört, als die richtigen Reben auf großem Boden in passendem Klima. Die einzigartige Persönlichkeit des Winzers nämlich. Oder besser noch: der Winzerin, wie in Birgits Fall. Ihre Weine wirken feinfühlig, sensibel und zart, doch stets selbstbewusst; funkelnd und tänzelnd am Gaumen, immer voll Harmonie und Balance. Man merkt die feine Hand, mit der die Trauben zur Reife geführt werden, die Leidenschaft, mit der die knapp sechs Hektar kultiviert werden, den sanften Ehrgeiz, der Motivation ist, Jahr für Jahr noch mehr an Qualität und Finesse aus den Weingärten herauszuholen. Die daraus entstehenden Weine von Birgit und die Destillate von Grete bereiten viel Trinkfreude und so viel Spaß, wie nur das Gespräch mit kompromisslos leidenschaftlichen Menschen es bietet. Feminine Weine und elegante Destillate eben, die „ihre Frau stehen“ - in diesem maskulin kraftvollen Umfeld Carnuntums.

🍂Es ist wieder soweit!🍂Der 12. Göttlesbrunner Trüffelmarkt steht vor der Tür! 📅Diesen und nächsten Samstag - 10. & 17. O...
05/10/2026

🍂Es ist wieder soweit!🍂
Der 12. Göttlesbrunner Trüffelmarkt steht vor der Tür!
📅Diesen und nächsten Samstag - 10. & 17. Oktober
🕚jeweils von 11:00 bis 20:00 Uhr
📍in der Kiragstettn, Göttlesbrunn

Nicht verpassen! Tragt euch das Datum in den Kalender ein und genießt mit uns neben vielen herrlichen Trüffel-Köstlichkeiten auch unsere feinen Weine und Edel-Destillate!🍷🥂
Wie freuen uns auf euch! Bis bald in Göttlesbrunn!🍄‍🟫

04/10/2026

Das nippt sich besonders gut! Unsere neuen Liköre sind da!
- Kirsch-Zitronen Likör🍒🍋
- Limoncello 🍋
- Johannisbeeren Likör 🫐
- Kaffee Likör ☕️

Welchen würdet ihr zuerst probieren?
Schreibt es uns in die Kommentare!👇🏻

30/09/2026

Felix ist wieder daheim in der Brennerei und hat gleich vier Liköre mitgebracht. 🍒🍋☕

Da wäre einmal der Kirsch-Zitronen-Likör. Dann der Limoncello, den es schon länger gibt. Die alten Etiketten und Flaschen haben aber nicht mehr so recht zum restlichen Sortiment gepasst, jetzt sind sie hübsch eingekleidet (Felix findet das auch, und der muss es ja wissen).

Der Johannisbeerlikör hat eine kleine Geschichte: Es war Felix‘ allererster Brand, und wir hatten so viele Johannisbeeren übrig. Zu schade, dass der so lange herumsteht. Und dann der Kaffeelikör. Felix trinkt den Kaffee gern, bei unseren Veranstaltungen sowieso, und da lag es nahe, etwas Leiwandes daraus zu machen.

Sein Fazit: „Ich bin sehr zufrieden.“ Unseres auch – eine schöne Erweiterung des Sortiments.

👉 Welcher würde bei dir zuerst im Glas landen? Schreib es uns in die Kommentare oder frag direkt nach, wir erzählen gern mehr.

21/09/2026
10/09/2026

Es gibt ja keinen Anfang und kein Ende
150 Jahre Wiederstein, heuer. Aber wer genau hinschaut, merkt schnell: Eine runde Zahl ist immer nur ein Punkt, den man selbst auf die Zeitlinie setzt. Davor war der Hofname nämlich ein ganz anderer – Schübl.
Und das hat uns ins Grübeln gebracht: Wie würden wir heute heißen, wäre der Name in der weiblichen Linie weitergegeben worden? Eine kleine Gedankenspielerei mit großer Wirkung – Geschichte ist nie nur das, was tatsächlich passiert ist, sondern auch das, was hätte sein können.
Dass wir überhaupt so genau zurückblicken können, verdanken wir einem Menschen: Josef Müller, von allen nur Pip genannt, aus Mannersdorf. Er hat für uns in Archiven und Kirchenbüchern gegraben und eine unglaubliche Menge an Daten gehoben. Worte werden diesem Geschenk nicht gerecht – wir sind ihm zutiefst dankbar. Und ganz nebenbei kam dabei heraus: Pip und wir sind Cousinen 6. Grades. So spielt das Leben.
Kein Anfang, kein Ende – nur viele Fäden, die sich immer wieder neu verknüpfen.
Was wollt ihr noch entdecken? Sagt uns, was euch an unserer Geschichte, unserem Hof oder unseren Weinen noch interessieren würde.

Zwei Bäume, zwei versteckte Schätze, ein Krieg dazwischen – und heute EdelbrandDer Weingarten erinnert sichEs gibt Gesch...
09/09/2026

Zwei Bäume, zwei versteckte Schätze, ein Krieg dazwischen – und heute Edelbrand

Der Weingarten erinnert sich
Es gibt Geschichten, die man nicht erfinden könnte, selbst wenn man wollte.
Im Zweiten Weltkrieg wurde bei uns vergraben, was man retten wollte. Ein Fass Wein, versteckt im Weingarten neben dem Kirschbaum. Als meine Urgroßmutter nachsehen ging, ob alles noch sicher unter der Erde ruht, fand sie nur ein Loch. Von Fass und Wein fehlte für immer jede Spur.
Im Garten des Hofes vergrub man zur gleichen Zeit das feine Porzellan – in einer Holztruhe, unter den Ästen des Quittenbaums. Genau dort, exakt an dieser Stelle, schlugen später Bombensplitter ein.
Meine Urgroßmutter hat davon erzählt, ohne viel Aufhebens. Nüchtern, fast beiläufig – so, wie man eben von dem erzählt, was war. Ein Loch. Ein Einschlag. So spielt das Leben.
Der Kirschbaum und der Quittenbaum stehen heute noch genau dort, wo sie damals standen. Zeugen von etwas, das sie nicht verhindern konnten. Und doch tragen sie weiter Früchte – Jahr für Jahr –, die meine Mama Grete zu Edeldestillaten verarbeitet.
Was einmal Verlust bezeugt hat, wird heute eingeschenkt.
In diesem Sinne: Manche Geschichten brauchen keinen Schlusspunkt. Nur einen Schluck.

150 Weinernten. 150 Mal Weinlese. Ein Rhythmus, der sich über Generationen hinweg wiederholt – Jahr für Jahr derselbe He...
07/09/2026

150 Weinernten. 150 Mal Weinlese. Ein Rhythmus, der sich über Generationen hinweg wiederholt – Jahr für Jahr derselbe Herbst, dieselbe Anspannung, dieselbe Frage: Werden die Trauben heuer so, wie wir sie uns wünschen für das was wir mit ihnen vorhaben? 

Wie viele Ernten betreut man eigentlich in einem Winzerleben? Ich hab mal nachgerechnet: heuer ist es die 29. Weinlese, die mir anvertraut ist – die 29., in der ich Regie führen darf. 29 von 150. Ein gutes Stück Weg, und doch erst ein Teil der ganzen Geschichte.

Jede dieser Ernten war anders. Manche haben mich beschenkt, manche haben mir alles abverlangt. Aber jede einzelne hat mich etwas gelehrt, das ich in die nächste mitnehme. Und wenn ich heuer in den Weingarten gehe, spüre ich: ich stehe nicht allein da. Vor mir waren andere, die genauso hinausgegangen sind, um zu schauen, ob die Trauben reif sind. Nach mir werden es wieder andere sein.

150 Ernten sind kein Zieldatum. Sie sind ein Rhythmus, der größer ist als ein einzelnes Leben – und in den man sich einfach einreiht, so gut man kann.

Die wievielte Ernte ist eure, in eurem Beruf, in eurem Handwerk? Ich bin neugierig, was bei euch der eigene Rhythmus ist.

In diesem Sinne – auf die 30., und alle, die noch kommen.

Weiberwirtschaft Weinbautradition

05/09/2026

Damals und heute ...

Was macht es aus, dass ein Familienbetrieb über Generationen weitergeführt wird? Ich denke oft darüber nach, gerade jetz...
28/08/2026

Was macht es aus, dass ein Familienbetrieb über Generationen weitergeführt wird? Ich denke oft darüber nach, gerade jetzt, wo wir 150 Jahre Wiederstein feiern.
Es ist nicht das Eigentum an sich – ein Hof, ein Weingarten, ein Name. Das lässt sich verkaufen, vererben, verwalten. Was einen Familienbetrieb wirklich trägt, ist etwas anderes: klare Kompetenzen, damit jeder weiß, wofür er steht und verantwortlich ist. Und eine Vision, die über die eigene Zeit hinausreicht. Man pflanzt Reben, die erst die nächste Generation in voller Reife erlebt.
Aber am wichtigsten ist die Liebe und die Passion für das, was man tut. Denn nur solange das Feuer brennt, kann man sich auch aus der Asche wieder neu erfinden.
So wie 1876, als Franz Wiederstein zur Brandstätte auf Hausnummer 26 kam. Der Hof war abgebrannt – und trotzdem hat er gemeinsam mit seiner Frau Katharina alles wieder aufgebaut. Nicht aus Trotz, sondern aus genau dieser Passion, die einen weitermachen lässt, wo andere aufgeben würden. Das ist der Ursprung, auf den wir heute, 150 Jahre später, zurückblicken.
Am Ende bleibt: man ist nie nur für sich selbst verantwortlich. Man führt etwas fort – mit klarem Kopf und brennendem Herzen – und gibt es irgendwann weiter.
In diesem Sinne – 150 Jahre, die 1876 aus der Asche begonnen haben.



FranzUndKatharina Weiberwirtschaft Weinbautradition ÖsterreichWein

Adresse

Weinbergweg 1
Göttlesbrunn
2464

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