23/12/2025
Zwischen den hohen Tannen lag das Dorf im Winter wie in Watte. Die Häuser schmiegten sich an den Hang, die Fenster leuchteten warm, und der Schnee glitzerte, als hätte er all die kleinen Träume eingesammelt und über die Dächer gestreut. Der Kirchturm stand ruhig im Nebel, als würde er die Wünsche der Menschen bewachen.
Auf der kleinen Brücke blieb ein Fuchs stehen und schaute hinauf zum Kirchturm, als kenne er das Geheimnis dieser Nacht. Dann huschte er weiter, so leise, dass ihn niemand bemerkte, nur seine Spuren im Schnee hätten ihn verraten können. Und jeder Abdruck sah aus wie ein winziger Wunsch.
Oben am Hang setzten sich zwei Kinder auf ihren Schlitten, holten tief Luft und stießen sich ab. Der Schlitten sauste hinab, schneller und schneller, und ihr Lachen flog hinter ihnen her wie ein Traum, der endlich Mut bekommen hat. Als sie unten ankamen, blickten sie hinauf in die Nacht und wünschten sich etwas, und irgendwo im Schnee zeichnete ein Fuchs schon die nächste Spur.
So oder vielleicht auch ganz anders könnte die Geschichte in unserem Adventsfenster lauten.
Noch zu sehen bis am 6. Januar bei uns an der Vinothek Steig 1, 8465 Rudolfingen ✨
Wir danken herzlich für diese schöne Arbeit 🙏🏻
Welche Wendung würdest du der Geschichte geben?