01/08/2026
𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗳𝗿𝗮𝗴𝘁, 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻.
Und dann denke ich an Bibi.
An die Momente, in denen sie mich mit ihrem unverwechselbaren Grunzen begrüsst. An ihre verträumte Art, mit der sie durchs Leben geht, an ihr sanftmütiges Wesen und an das Vertrauen, das sie hier gefunden hat. Sie ist einfach ein so einzigartiges Wesen, dass ich kaum Worte dafür finde.
𝗜𝗰𝗵 𝗹𝗶𝗲𝗯𝗲 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗶𝗻! ❤️
𝗨𝗻𝗱 𝗕𝗶𝗯𝗶 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗿𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹, 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗲 𝗹𝗶𝗲𝗯𝗲. 𝗜𝗰𝗵 𝗹𝗶𝗲𝗯𝗲 𝘀𝗶𝗲, 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝘀𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗿𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹 𝗶𝘀𝘁.
Ich glaube, das ist ein Unterschied, der mein ganzes Leben verändert hat.
Denn Liebe verleiht keinem Lebewesen seinen Wert.
Sie erkennt ihn.
Liegt nicht genau darin auch die tiefste Form des Gebens?
Wir schenken Bibi nichts, was eigentlich uns gehört.
Wir geben ihr nicht Würde.
Wir geben ihr nicht das Recht zu leben.
Wir geben ihr nicht ihren Wert.
All das hatte sie längst.
𝗝𝗲 𝗹𝗮̈𝗻𝗴𝗲𝗿 𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗕𝗶𝗯𝗶 𝗹𝗲𝗯𝗲, 𝗱𝗲𝘀𝘁𝗼 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲 𝗶𝗰𝗵: 𝗜𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗯𝗲 𝗶𝗵𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀, 𝘄𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗴𝗲𝗵𝗼̈𝗿𝘁. 𝗜𝗰𝗵 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵 𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗶𝗵𝗿𝗲𝘀 𝘄𝗮𝗿.
𝗜𝗵𝗿 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻.
𝗜𝗵𝗿𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁.
𝗜𝗵𝗿 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁, 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵 𝗱𝗮 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻.
Wenn ich Bibi anschaue, macht mich nicht glücklich, dass ich etwas Grosses für sie getan habe.
Mich macht glücklich, dass sie sich ihren Platz in dieser Welt nicht mehr verdienen muss. Dass hier niemand von ihr erwartet, nützlich zu sein. Dass sie einfach Schwein sein darf. Dass sie morgens aufwachen darf, ohne dass ihr Leben einem Zweck dienen muss. Dass sie einfach leben darf.
Und genau das die Antwort auf die Frage, warum wir das alles mache.
Weil es glücklich macht, an einem Ort zu leben, an dem nicht nur Bibi, sondern jedes Wesen einfach da sein darf. Und weil wir hoffen, dass diese Liebe nicht hier bleibt, sondern weitergeht, von diesem Ort aus, von Herz zu Herz. Bis es irgendwann nichts Besonderes mehr ist, einem Lebewesen sein Leben einfach zu lassen. ❤️