27/02/2026
Manchmal dauert es doch ein bisschen länger, aber dann ist die Freude umso größer.
Vor einigen Wochen hatte ich ein paar übrig gebliebene Tulpen- und Narzissenzwiebeln in Töpfe gesetzt. Zugegeben: Ich hatte sie beim Aufräumen im Januar wiedergefunden – einen ganzen Sack, der eigentlich schon im Herbst seinen Platz draußen im Garten finden sollte.
Aber wie das Leben so spielt, kam etwas dazwischen. Dann der erste Frost, der Boden gefroren, und die Zwiebeln landeten in einer Ecke. Vergessen – bis sie mir beim Aufräumen im Januar wieder in die Hände fielen. Was für ein Glück! So konnte ich mir mitten im Winter ein kleines Stück Frühling für drinnen pflanzen.
In weitere Töpfchen kamen Kräuter, Kapuzinerkresse und Asiasalat für die Fensterbank.
Bei uns in Schweden hat sich der Schnee nun ganz schön hartnäckig gehalten. Neidisch blicke ich auf alle Freunde, die in der alten Heimat schon im Garten sitzen, den ersten Kaffee auf der Terrasse trinken und abwechselnd in die Sonne und zu den ersten Frühblühern im Garten blinzeln – während wir hier noch im tiefsten Winter stecken.
Aber heute kam die Hoffnung zurück! Über Nacht ist ein großer Teil des Schnees geschmolzen, und im Töpfchen drinnen auf dem Tisch hat sich die erste Tulpe gezeigt. Eine gelbe Tulpe – wie passend. Gelb, die Farbe des Lichts und der Wärme. Ein kleiner Vorbote auf das, was bald kommen wird!