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Deine 8 sind zu leicht.„Micha, kannst du mal schauen, wie ich die Übung mache?“Ab und zu fragt mich das tatsächlich jema...
02/09/2026

Deine 8 sind zu leicht.

„Micha, kannst du mal schauen, wie ich die Übung mache?“

Ab und zu fragt mich das tatsächlich jemand im Fitnessstudio.

Glückwunsch übrigens zu deinem Ego.

Dann schaue ich.

Sie macht ihre Wiederholungen und wartet auf meine Antwort.

Manchmal sage ich:

„Ja. Passt.“

Und dann:

„Aber warum passt das Gewicht auf der Stange nicht?“

Das war meistens nicht die Frage.

Sie wollte wissen:

Füße richtig?

Knie okay?

Rücken gerade?

Tief genug?

Kann man alles checken.

Nur manchmal denke ich:

Wir können jetzt 10 Minuten über deine Fußstellung reden.

Oder darüber, dass du gerade 8 Wiederholungen gemacht hast und wahrscheinlich noch 8 geschafft hättest.

Wenn die Technik passt, passt sie.

Ich muss keinen Fehler suchen,
nur damit ich daneben wie ein wichtiger Trainer wirke.

Wenn etwas riskant oder unsinnig ist,
korrigiere ich es.

Natürlich.

Aber ich schiebe dein Knie nicht 3 Zentimeter nach außen, nur damit ich irgendwas zu tun habe.

Was ich viel häufiger sehe:

Kniebeuge filmen.

Video anschauen.

Fußstellung ändern.

Bank verstellen.

Noch ein Satz.

Noch ein Video.

Und das Gewicht?

Seit 6 Monaten gleich.

Vielleicht ist es manchmal einfach angenehmer, an der perfekten Ausführung zu feilen.

Denn dann müssen wir nicht darüber reden, dass dein Satz einfach zu leicht war.

8 Wiederholungen im Plan bedeuten nicht, dass nach Wiederholung 8 Schluss ist.

Manchmal müssen einfach 5 Kilo mehr auf die Hantel.

Wenn deine Technik scheiße ist, sage ich es dir.

Wenn sie passt, auch.

Und wenn deine Technik längst nicht mehr das Problem ist, reden wir eben über das, worüber du vielleicht gar nicht reden wolltest:

Warum trainierst du seit 6 Monaten mit demselben Gewicht?

Also traut euch ruhig und fragt mich weiter.

Micha ✌️

Ich war überflüssig.Zumindest fühlte es sich irgendwann so an.Dabei wurde ich mehr gebraucht als je zuvor.Unser zweiter ...
31/08/2026

Ich war überflüssig.

Zumindest fühlte es sich irgendwann so an.

Dabei wurde ich mehr gebraucht als je zuvor.

Unser zweiter Sohn Anton wird sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein.

Also mussten meine Frau und ich entscheiden:

Wer arbeitet?

Wer kümmert sich um Anton?

Wer fährt zu Therapien und Kuren?

Ich gab meinen Job auf.

Meine Frau arbeitete weiter.

Für unsere Familie war das richtig.

Ich war Vater.

Hausmann.

Fahrer.

Pfleger.

Organisator.

Und wahrscheinlich Weltmeister im Funktionieren.

Nur einen hatte ich irgendwann vergessen:

Micha.

Es kommt leider kein Brief:

„Sehr geehrter Herr Paul,

Sie haben sich irgendwo zwischen Familie, Verantwortung und Wäschekorb selbst verloren.“

Bei mir kamen Alkohol, massives Übergewicht und Depressionen dazu.

Bis ich mit 41 vor dem Spiegel stand.

Über 95 Kilo.

Und dachte:

Den Typen will ich nicht mehr sehen.

Also fing ich an.

Training.

Ernährung.

Lesen.

Lernen.

Scheitern.

Weitermachen.

Über 30 Kilo verschwanden.

Aber viel wichtiger:

Micha kam zurück.

Menschen fragten plötzlich:

„Wie hast du das gemacht?“

Dann:

„Kannst du mir helfen?“

Mit 53 setzte ich mich deshalb nochmal auf die Schulbank.

Heute bin ich Coach.

Und vielleicht ist genau deshalb mein Blick auf Menschen ein anderer.

Ich weiß, wie jemand aussehen kann, der scheinbar einfach „undiszipliniert“ ist.

Von außen hätte man mir wunderbar sagen können:

Weniger essen.

Mehr bewegen.

Danke, Sherlock.

Mein eigentliches Problem saß tiefer.

Ich hatte jahrelang Energie an alle anderen verteilt und mich selbst dabei vergessen.

Deshalb frage ich Menschen heute zuerst, wie ihr Leben aussieht.

Und erst danach, wie ihr Trainingsplan aussehen sollte.

Du kannst ein guter Vater sein.

Ein guter Partner.

Für alle da sein.

Und dich trotzdem selbst verlieren.

Sich wieder um sich selbst zu kümmern, ist kein Egoismus.

Manchmal ist es längst überfällig.

Ich habe mit 41 angefangen, Micha zurückzuholen.

Mit 53 habe ich daraus einen Beruf gemacht.

Wann bist du eigentlich das letzte Mal in deinem eigenen Leben vorgekommen?

Micha ✌️

Du ziehst deinen Bauch ein auf Fotos, aber man sieht ihn trotzdem. Zu Hause mit deinem Partner ... läuft es nicht mehr s...
27/08/2026

Du ziehst deinen Bauch ein auf Fotos,
aber man sieht ihn trotzdem.

Zu Hause mit deinem Partner ... läuft es nicht mehr so wie früher.

Ihr beide tut so,
als wäre das eh ganz normal im "Alter".

Praktisch.

Dann muss man nichts ändern.

Autsch.

Jahre voller Stress, Verantwortung, Leistungsdruck und bisschen Bequemlichkeit - das alles hat logischerweise seine Spuren bei dir hinterlassen.

Dafür bezahlst du gerade jetzt den Preis.

Siehst du ja, nicht nur im Spiegel.

Die gute Nachricht:

Das können wir ändern.

Langfristig.

Dafür brauchst du keinen Longevity Arzt,
kein Rezept und keine Spritze,
oder mittlerweile Pille.

90 % meiner Klientinnen sind keine 25.

Die wollen kein Sixpack oder Knackbooty für den Spiegel.

Sie wollen endlich ihren Bauch nicht mehr verstecken müssen.

Schmerzfrei sich bewegen können und
die Enkel auf den Arm nehmen.

Wieder Lust auf Bewegung haben.

Und vielleicht auch wieder ein bisschen mehr Lust aufeinander. 😉

Altern ist normal.

Sich mit 45 schon wie 75 zu fühlen und bewegen,
sollte es nicht sein.

Was schiebst du gerade auf dein Alter,
obwohl du ziemlich genau weißt,
dass es daran nicht liegt?

Micha ✌️

26/08/2026

Ich bin ein schlechter Business Coach.

Also zumindest nach Social Media-Maßstäben.

Ich hab keine Rolex.

Hinter mir hängen keine Clickfunnels-Schallplatten.

Mein Kalender sieht auch nicht aus wie Tetris auf Kokain.

Keine 17 Erstgespräche am Dienstag.

Kein Setter.

Kein Closer.

Kein Typ, der dir per DM schreibt:

„Hey Micha, mega spannendes Profil.“

Ich fahre keinen Porsche.

Ich fahre einfach ein Auto,
was zu unserem Leben passt.

Wo Baja mitfahren kann und
Antons Rollstuhl reinpasst.

Mein Interesse an Hypercars, Krypto und Zypern liegt irgendwo zwischen:

Hemden bügeln und
Steuerbescheid lesen.

Apropos Waschmaschine.

Die läuft manchmal während meiner Coaching-Calls nebenher.

Skandal, ich weiß.

Ich gehe auch selbst einkaufen.

Noch schlimmer.

Ich mache Dinge, die jeder Business-Guru wahrscheinlich sofort an einen VA abgeben würde.

Weil sie „nicht skalieren“.

Vielleicht will ich genau das nicht.

Ich will kein 100 % passives Einkommen.

Und auch keine 47 Produkte,
die nachts Geld verdienen, während ich schlafe.

Wenn sich jemand für mich und Neidlos Coaching entscheidet und danach nichts damit macht,
denke ich nicht:

Geil, Umsatz gemacht.

Ich ärgere mich.

Denn Geld von Menschen zu bekommen,
denen ich nicht geholfen habe,
ist für mich kein Erfolg.

Ich will auch nicht viral gehen.

Mir reicht etwas anderes:

Wenn irgendwann jemand zu dir sagt:

„Ich muss endlich etwas ändern.
Mich kotzt mein Zuviel an.“

Und du antwortest:

„Dann sprich mit Micha.“

Das wäre für mich ziemlich gutes Business.

Auch ohne Rolex.

Micha ✌️

PS: Vielleicht bin ich deshalb gar kein schlechter Business Coach.

Nur ein ziemlich schlechter Business-Guru.

Ich wähle Menschen inzwischen ziemlich egoistisch aus.Nicht nur hier auf Instagram,auch im wahren Leben.Mich interessier...
26/08/2026

Ich wähle Menschen inzwischen ziemlich egoistisch aus.

Nicht nur hier auf Instagram,
auch im wahren Leben.

Mich interessiert nicht:

Was kannst du für mich tun?

Wen kennst du?

Was bringt mir unsere Verbindung?

Wie es leider heutzutage öfter der Fall ist.

Warum ich nicht mehr jedem folge,
ist auch der Grund dafür.

Ich frage mich ehrlich:

Wie fühle ich mich,
nachdem ich Zeit mit dir verbracht habe?

Welches Gefühl habe ich nach deiner Nachricht?

Willkommen?

Oder sitze ich danach da und frage mich:

Warum ich eigentlich "zwei Stunden meines Lebens verloren“ habe?

Gerade in Unternehmerkreisen,
wo ich beruflich auch als Fitnesstrainer unterwegs bin.

Menschen "vergessen" erstaunlich viel.

Was du gesagt hast.

Was du an hattest. (bei mir meistens nicht) 😅

Was du beruflich machst oder erreicht hast.

Aber sie vergessen niemals,
wie sie sich in deiner Nähe gefühlt haben.

Genau deshalb glaube ich:

Dein Charakter zeigt sich nicht darin,
was Leute über dich denken.

Es ist immer:

Wie sie sich fühlen,
wenn du wieder weg bist.

Vielleicht ist das am Ende sogar eine ziemlich gute Definition von Menschlichkeit.

Also, versuche jetzt mal ehrlich zu sein.

Welches Gefühl hinterlässt Du bei anderen?

Micha ✌️

25/08/2026

Ich trainiere weniger

und genau deshalb trainiere ich heute besser.

Klingt blöd, ist aber so.

Bis vor ca. 5 Jahren dachte ich:

• Mehr Übungen.
• Mehr Sätze.
• Mehr Trainingstage.
• Mehr Muskelkater.

Muss ja mehr bringen...

Logisch.

Nach der Logik müsste ein Taxifahrer irgendwann Formel 1 fahren können.

Heute mache ich teilweise nur 1 bis 2 Übungen pro Muskel.

2 bis 3 harte Arbeitssätze.

Meistens 5 bis max.11 Wiederholungen.

Ich lasse Wiederholungen im Tank,
wenn die nächste nur noch wie ein medizinischer Notfall aussieht.

Vor allem:

Ich schreibe mein Training auf.

Immer, nach jedem Satz.

Gewicht.
Wiederholungen.
Intensität.

Dein Muskel hat braucht einen guten Reiz.

Kein Zerstörungsmodus.

Dann Erholung.

Und irgendwann mehr Leistung.

Viele brauchen keinen härteren Trainingsplan.

Sie brauchen einen Radiergummi.

1-3 Übungen raus.

4 unnötige Sätze weg.

Einen Ruhetag mehr rein.

Und vor allem Kontinuität, damit sie sehen,
ob sie nach drei Monaten wirklich stärker geworden sind.

Ich habe über die Jahre nicht gelernt,
immer mehr ins Training zu packen.

Ich habe gelernt, was ich weglassen kann,
ohne dass etwas fehlt.

Das war wahrscheinlich eine meiner wichtigsten Lektionen als Trainierender.

Und heute auch als Coach.

Wieviel könntest du aus deinem Training streichen und würdest wahrscheinlich sogar bessere Fortschritte machen?

Sei ehrlich!

Micha ✌️

Die besten Coaches sind (stinkt) langweilig.Also richtig langweilig.Bei mir gibt’s keine Kniebeugen auf dem Bosu-Ball,wä...
25/08/2026

Die besten Coaches sind (stinkt) langweilig.

Also richtig langweilig.

Bei mir gibt’s keine Kniebeugen auf dem Bosu-Ball,
während du einen Medizinball fängst und
ein Gummiband um die Knie hast.

Und nebenbei noch deine Kindheit aufarbeitest.

Sieht natürlich geil aus auf LinkedIn.

Bringt dir halt nur nichts,
wenn dein Ziel Muskeln sind.

Bei mir passiert etwas viel Schlimmeres:

Du machst nächste Woche dieselbe Übung,
wie heute und vorgestern.

Ja.

Dieselbe.

Und übernächste Woche wieder.

Ich weiß.

Für 210 Euro im Monat könnte man etwas mehr Entertainment erwarten.

Dafür bewegst du irgendwann 5 Kilo mehr.

Machst aus 6 Wiederholungen plötzlich 8.

Oder schaffst dieselben 8 endlich so,
dass dein unterer Rücken nicht jedes Mal Überstunden beantragt.

Nennt sich Progressive Overload.

Klingt deutlich weniger sexy als:

„Functional Athletic Performance Movement.“

Kann man wahrscheinlich auch schlechter verkaufen.

Gute Coaches wechseln Übungen nicht,
weil ihnen langweilig wird.

Sie wissen, wann Veränderung nötig ist.

Und wann sie einfach mal die Finger vom Trainingsplan lassen sollten.

Denn deinem Muskel ist dein Content ziemlich egal.

Der braucht mechanische Spannung.

Erholung.

Wiederholung.

Woche für Woche.

Jahr für Jahr.

Ziemlich langweilig.

Bis du irgendwann in den Spiegel schaust.

Und feststellst:

Scheiße.

Hat funktioniert.

Was willst du von deinem Coach?

Unterhaltung oder Ergebnisse?

Denk darüber nach bevor du mir schreibst.

Micha ✌️

Baja ist nicht unser 4. Kind.Baja gehört zu unserer Familie.Bekommt gutes Futter.Viel Bewegung.Aufmerksamkeit.Und ja:Ich...
24/08/2026

Baja ist nicht unser 4. Kind.

Baja gehört zu unserer Familie.

Bekommt gutes Futter.

Viel Bewegung.

Aufmerksamkeit.

Und ja:

Ich rede mit ihr.

Manchmal zuviel. 😉

Sie hört ungefähr so zuverlässig zu,
wie manche meiner Klientinnen.

Was übrigens völlig okay ist.

Denn weder bei Baja noch bei meinen Klientinnen möchte ich permanent danebenstehen und sagen:

Mach das.

Lass das.

Nein.

Anders.

Hab ich doch gesagt.

Manchmal muss man Menschen auch einfach machen lassen.

Eine Klientin möchte trotz meiner Empfehlung wieder mehr machen?

Okay.

Noch eine Cardioeinheit draufpacken?

Probier es aus.

Training jedes Mal komplett verändern,
weil es langweilig wird?

Kannst du machen.

Dann schauen wir gemeinsam, was passiert.

Denn meine Aufgabe mit Neidlos Coaching ist nicht, jede falsche Entscheidung zu verhindern.

Meine Aufgabe ist, dafür zu sorgen,
dass daraus auch eine Erfahrung wird.

Ich könnte jemandem 20-mal erklären,
warum etwas nicht funktioniert.

Oder sie erlebt es einmal selbst.

Das sitzt meistens besser und bleibt hängen.

Vielleicht haben gutes Hundetraining und
gutes Coaching deshalb mehr gemeinsam,
als ich dachte:

Führen heißt auch, mal die Leine locker zu lassen.

Was musstet ihr unbedingt selbst ausprobieren, bevor ihr es geglaubt habt?

Micha ✌️

Adresse

Am Hang
Riesa
01589

Öffnungszeiten

Montag 06:00 - 20:00
Dienstag 06:00 - 20:00
Mittwoch 06:00 - 20:00
Donnerstag 06:00 - 20:00
Freitag 06:00 - 20:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+4915205635854

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