27/07/2023
Eine neuer Gesundheitstipp in den Tips! "Getreidekaffee"
Schon lange bevor der Bohnenkaffee getrunken wurde, tranken die Menschen Getreidekaffee. Bereits die Babylonier wussten das Getränk aus gerösteten Früchten, Getreiden und Wurzeln zu schätzen. Getreidekaffee ähnelt (je nach Sorte) geschmacklich sehr dem Bohnenkaffee. Da Getreidekaffee kein Koffein enthält ist er aus gesundheitlicher Sicht dem Bohnenkaffee überlegen. Bei vielen Menschen löste Koffein Verdauungsprobleme, Herzrasen, Nervosität, Gereiztheit, Schlafprobleme, Schweißausbrüche und vieles mehr aus.
Getreidekaffee enthält weniger Gerbstoffe und weniger Säure als Bohnenkaffee. Dadurch ist er besser verdaulich und für den Magen bekömmlicher. Durch den im Getreidekaffee enthaltenen Ballaststoff Inulin wird die Darmgesundheit gefördert. Während Koffein das vegetative Nervensystem überreizt schont der Getreidekaffee die Nerven und auch das Herz.
Im Gegensatz zu Bohnenkaffe hat Getreidekaffee keine suchterzeugende Wirkung. Je nach Sorte enthält der Getreidekaffee geröstete Früchte und Getreide wie zum Beispiel Gerste, Dinkel, Roggen, Weizen, Malz, Feigen, Eicheln, Zichorien (Wurzel der Wegwarte), Löwenzahn, Kastanien und Lupinen.
Die Zichorienwurzel ist reich an Inulin und hat eine verdauungsfördernde, leicht harntreibende und reinigende Wirkung. Eicheln sorgen für eine herbe, kräftige Note. Feigen dagegen geben einen milden, leicht süßen Geschmack.
Getreidekaffee enthält neben Proteinen und komplexen Kohlenhydraten auch viele Mineralstoffe und Vitamine. Die im Getreidekaffee enthaltenen Bitterstoffe regen die Bildung von Gallensäuren an, was für die Fettverdauung ein großer Vorteil ist.
Dinkelkaffee regt die Verdauung an.
Getreidekaffee eignet sich auch ideal als Getränk am Abend.