13/08/2026
Als Doula und Mama habe ich über die Jahre unglaublich viel gelernt.
Über Kinder., über Bedürfnisse, über Geduld.
Aber vor allem auch über mich selbst.
Und eine der wichtigsten Erkenntnisse für mich ist:
Wenn ich merke, dass langsam alles zu viel wird, muss ich nicht noch mehr schaffen. Ich muss weniger machen.
Eigentlich klingt das ganz einfach.
Ist es aber oft nicht. 😉
Wir wollen den Ausflug trotzdem machen.
Noch schnell etwas Gesundes kochen.
Pünktlich sein.
Die Wohnung aufräumen, bevor Besuch kommt.
Und natürlich möglichst geduldig und liebevoll bleiben.
Dabei zeigt unsere innere Energieampel vielleicht längst dunkelORANGE. 🟠
Und genau dann weiß ich, dass ich etwas einfacher machen muss:
⚡ Hol dir Unterstützung.
Sag deinem Partner oder jemandem, der gerade da ist ganz klar: „Ich brauche jetzt eine Pause.“
⚡ Verabschiede dich von perfekt.
Die selbstgemachten Pizzaschnecken dürfen vom Bäcker kommen. Der große Ausflug darf zum Nachmittag auf dem Spielplatz werden. Und Besuch darf durchaus sehen, dass bei euch Menschen wohnen. 😉
⚡ Schaffe dir kleine Entlastungen im Alltag.
Ich habe zum Beispiel immer hochwertige, fertige Mahlzeiten im Kühlschrank, die ich nur noch aufwärmen muss und weiß, dass da immer etwas für Notfälle oder anstrengende Tage da ist.
⚡ Mach Pause, bevor du glaubst, eine Pause zu „verdienen“.
Ein Spaziergang, ein Buch, zehn Minuten Ruhe oder eine Beschäftigung mit deinem Kind, die gerade wenig Energie von dir braucht.
Denn je früher du merkst, dass deine Energie zur Neige geht, desto eher kannst du gegensteuern.
Und vielleicht ist das eine der größten Herausforderungen im Mama-Sein:
Nicht immer alles im Griff zu haben.
Sondern immer besser zu lernen, wann es Zeit ist, einen Gang zurückzuschalten. 🧡
Ich übe das selbst immer wieder.
Und manchmal klappt es wunderbar.
Manchmal eben nicht.
Auch das gehört dazu.
👉 Den ausführlichen Artikel mit meinen Strategien für diese Momente findest du im Mamas Nest Magazin.
Speichere dir diesen Beitrag für den nächsten dunkelorangenen Tag. 🟠