Weingut Dorli Muhr

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Weingut Dorli Muhr Fine Blaufränkisch, grown on the pure limestone soils of Spitzerberg

Noch mehr als die 100 Punkte und die Auszeichnung zum „Weingut des Jahres“ haben mich die Beschreibungen berührt, mit de...
21/10/2026

Noch mehr als die 100 Punkte und die Auszeichnung zum „Weingut des Jahres“ haben mich die Beschreibungen berührt, mit denen Chefredakteur Bernhard Degen im aktuellen Gault&Millau Österreich Guide seine Empfindungen bei der Blindprobe schilderte:

„Die Verkostung der Blaufränkisch-Serie 2023 von Dorli Muhr folgte einer bemerkenswerten Dramaturgie. Schon der erste Wein begeisterte mit Präzision, Herkunft und Finesse, doch mit jeder weiteren Flasche stieg das Niveau noch einmal an.
Derartige Momente sind für jede Jury ein besonderes Erlebnis, weil sie zeigen, welches emotionale Potenzial große Weine entfalten können. Der unglaublich spannungsgeladene Ried Spitzerberg-Obere Spitzer 1ÖTW war ein Höhepunkt der gesamten Verkostungssaison, er zählt zweifellos zu den Meilensteinen der heimischen Weinhistorie. Gemeinsam mit Tochter Anna Niepoort und Kellermeister Lukas Brandstätter stellt Dorli Muhr die Weichen für die Zukunft der Pas de Deux, das erste gemeinsame Projekt der beiden, setzt dabei ein vielversprechendes Statement.“

„Bei seriösen Blindverkostungen ist es ja so, dass die Juroren keinerlei Regung zeigen dürfen, solange bis alle ihre Bewertung abgegeben haben. Bei der Verkostung der aktuellen Serie von Dorli Muhr war das auch so. Vorerst. Nach dem letzten Wein brach aber fast Euphorie aus. Was für eine Freude, derartige Weine verkosten zu dürfen, mit so viel Spannung und Herkunft im Glas. Die Lagenunterschiede sind finessenreich herausgearbeitet, alles folgt einer Idee, die konsequent umgesetzt wird. Die Dramaturgie gipfelt in den Oberen Spitzer 2023, die Umsetzung ist so nahe am Geniestreich, dass es nur eine Schlussfolgerung geben kann: die Auszeichnung zum WEINGUT DES JAHRES.“

Ein Text, der bestätigt, dass man Liebe zur Herkunft, Respekt vor dem Boden, Achtsamkeit im Umgang mit den Trauben und Vertrauen auf den Ausdruck des Weines wirklich schmecken kann. Ein großer Wein ist nicht nur perfekt, er berührt auch das Herz. Und manchesmal rührt er zu Tränen.

09/10/2026

✨ Von Frauenhand Pop Up Markt

Am 8. November wird das Weingut Dorli Muhr zum Treffpunkt außergewöhnlicher Frauen und ihrer Handwerkskunst. Von Keramik und Schmuck bis zu feinen Köstlichkeiten – hier gibt es jede Menge zu entdecken und besondere Weihnachtsgeschenke zu finden.

📍 Weingut Dorli Muhr
📅 08.11.2026 | ab 13:00 Uhr

Wir freuen uns auf euch!

Bald ist es so weit: Diesen Sonntag ist Jügen Sutterlüty mein Gast beim Rohrauer Gespräch im Haydn Geburtshaus. Das Them...
07/10/2026

Bald ist es so weit: Diesen Sonntag ist Jügen Sutterlüty mein Gast beim Rohrauer Gespräch im Haydn Geburtshaus. Das Thema: „Wandel als Haltung“.

Jügen Sutterlüty ist ein kluger und inspirierender Unternehmer, der nicht nur viel geschaffen, sondern auch viel erlebt hat. Jedes Gespräch mit ihm ist eine Bereicherung. Am Klavier: Tereza Gugg-Kalábová und Johannes Gugg.

Ein paar Tickets gibt es noch!
• Sonntag, 11. Oktober | 10.30 Uhr
• Haydn Geburtshaus, Rohrau
• 15 Euro inkl. Agape

Tickets: [email protected] | Tel. 02164/2268

Ein Blick zurück aufs letzte Spitzerberg Release Event, und schon steigt die Vorfreude auf den 11. Oktober. Denn was gib...
02/10/2026

Ein Blick zurück aufs letzte Spitzerberg Release Event, und schon steigt die Vorfreude auf den 11. Oktober.

Denn was gibt es Schöneres, als die neuen Einzellagenweine aus dem feinen Jahrgang 2023 gemeinsam zu verkosten? Neun Weingüter, inklusive mir, sind wieder dabei: Weingut Claus Dietrich, weinbaudietrich , Günther G***k, Heurigen Gratzer-Sandriester , Helmut Lugschitz, WeingutRobertPayr , Weingut_Pelzmann und Josef Pimpel .

Dazu gibt es regionale Produkte direkt von den Produzenten: Bio-Kürbiskerne und Kürbiskernöl von Anton Dietrich, Bio-Getreide vom Alten Landgut der Familie Werdenich, Fruchtsäfte, C***r und Edelbrände von Claus Pelzmann und Petra Kollmann, Wildspezialitäten von Christian „Mikis“ Mikula, frischer Wels von Johann Hotzy sowie Brot und feines Gebäck von der Bäckerei Hiessberger . Also holt euch eure Tickets rechtzeitig und wir sehen uns nächste Woche!

• Sonntag, 11. Oktober, 13–18 Uhr
• „im Gassl“, in Edelstal
• 25 Euro pro Person (inklusive 10 Euro Wertgutschein für den Weineinkauf)
• Ticket Link in der Bio

Tickets online erhältlich
19/09/2026

Tickets online erhältlich

Ein Jahrgang, acht Handschriften und der Spitzerberg, der sie alle verbindet.

Die neuen Einzellagen-Weine 2023 vom Spitzerberg sind da. Ich freue mich sehr darauf, sie gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen „im Gassl“ in Edelstal zu zeigen nebeneinander, im direkten Vergleich, ganz ohne große Zeremonie.

Dazu kommt, was unsere Gegend sonst noch hervorbringt: Gemüse, Wild, Fisch, Brot, Äpfel, C***r, Edelbrände und vieles mehr. Für mich ist das eine der schönsten Arten, Herkunft zu erleben: nicht nur im Glas, sondern als ganze Landschaft.

Eintritt € 25, davon € 10 Gutschein für den Weineinkauf. Tickets und mehr Infos: www.shop.carnuntum.com

Liebe Lese 2026, so schnell werden wir dich nicht vergessen. Womöglich nie.Ich muss ein wenig ausholen.Dass die Arbeit m...
16/09/2026

Liebe Lese 2026, so schnell werden wir dich nicht vergessen. Womöglich nie.
Ich muss ein wenig ausholen.

Dass die Arbeit mit der Natur unvorhersehbar ist, muss ich wohl niemandem erklären. Je länger man mit ihr arbeitet, entwickelt man ein gewisses Gespür. Man lernt zu beobachten, einzuordnen, vorauszudenken, und glaubt zumindest ungefähr zu wissen, was auf einen zukommt.

Die verschiedenen Reports und Sorgen der europäischen Winzerschaft haben sich bereits Mitte des Jahres gehäuft: es war ein sehr trockenes, heißes Jahr. Darauf kann man sich bis zu einem gewissen Grad einstellen. Unsere Reben kamen erstaunlich gut damit zurecht, die Mengen waren klein, die Reife früh, aber selbst Lukas war mit dem Traubenmaterial sehr zufrieden.

Dann kam der 20. August.
Hagel – in unserer Region ohnehin ungewöhnlich – und ein Tornado. Innerhalb kürzester Zeit wurden Blätter und Trauben dezimiert.
Eine solche Situation verlangt etwas Widersprüchliches: enorme Geschwindigkeit und gleichzeitig noch größere Sorgfalt. Beere für Beere.

Um die zwanzig Menschen standen täglich mit uns im Weingarten und suchten aus den ohnehin kleinen Mengen heraus, was unversehrt geblieben war. Sandor, Zsolt, Csaba und Tibor brachen ihren Sommerurlaub ab. Cinti setzte sich ans Telefon und organisierte Studierende, die noch nicht zurück an der Universität waren. Kolleginnen von Wine+Partners kamen tageweise dazu.
Manche unserer Weine werden uns allein wegen der Lese rund zehn Euro pro Liter kosten.

Und im Keller ist Lukas, der wieder mit jener Konsequenz, Akribie und unerschütterlicher Kompromisslosikeit arbeitete, für die ich ihn so schätze.
Fast alle Trauben wurden diesmal mit den Füßen gestampft, sehr kurze Maischestandzeit. Vieles, was wir in den letzten Jahren mit Pas de Deux ausprobiert und gelernt haben, kam diesmal bei nahezu allen Weinen zur Anwendung.
Es ist ein enormer Aufwand für sehr wenig Wein.

Und so – entgegen jeder Logik – breitet sich in mir statt Panik eine große Dankbarkeit aus.
Für all jene, die alles liegen und stehen gelassen haben, um zu helfen. Für diejenigen, die uns geschrieben, uns Mut zugesprochen und gefragt haben: Wie können wir helfen? Ganz besonders Tina Netzl, großzügig und uneigennützig.
Emotionaler Support kam aber auch von Gut Oggau, von Hannes Schuster, von Leo Alzinger, von Gerhard Kracher, von Christoph und Julia Wachter-Wiesle, von Clemens Riedl, von Markus Cech. In der Krise lernst Du deine Freunde kennen, stimmt's?

Wir sind dankbar, dass niemand verletzt wurde. Dass unsere Rebstöcke den Sturm überstanden haben. Dass wir nicht, wie andere Regionen in diesem Sommer, vor verbrannten Weinbergen standen. Und wir sind dankbar dafür, wie gut unsere Böden und Reben mit dieser außergewöhnlichen Trockenheit und Hitze zurechtgekommen sind.

Vielleicht liegt darin die wichtigste Erkenntnis dieses Jahrgangs:
Wir verbringen sehr viel Zeit damit, unsere Weingärten auf eine Zukunft vorzubereiten, von der niemand genau weiß, wie sie aussehen wird. Wir kümmern uns um die Böden, ihre Widerstandskraft und ihre Lebendigkeit.
Oft sind das Entscheidungen, deren Wirkung sich kaum unmittelbar messen lässt. 2026 hat uns eine Antwort gegeben.
Eine, die uns etwas Mut macht, und die in jede Flasche dieses Jahrgangs eine Geschichte legt, die weit über den Wein hinausgeht.

15/09/2026

NEXT GENERATION LUNCH

Leo Doppler (22) und Zeno Webhofer (22) kochen vier Gänge. Anna Niepoort (22) macht Service und Weinbegleitung.
Vier Gänge, vier Weine, sechs Hände, 66 Jahre.

Sonntag, 4. Oktober um 12.30 Uhr am Weingut Dorli Muhr
Tickets (120 Euro) auf der Website: www.dorlimuhr.at/events

Nach dem Essen lade ich zu einem ausgedehnten Spaziergang durch die Rieden des Spitzerbergs ein.
Save the date and get your tickets - wir freuen uns!

Ein Jahrgang, acht Handschriften und der Spitzerberg, der sie alle verbindet.Die neuen Einzellagen-Weine 2023 vom Spitze...
09/09/2026

Ein Jahrgang, acht Handschriften und der Spitzerberg, der sie alle verbindet.

Die neuen Einzellagen-Weine 2023 vom Spitzerberg sind da. Ich freue mich sehr darauf, sie gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen „im Gassl“ in Edelstal zu zeigen nebeneinander, im direkten Vergleich, ganz ohne große Zeremonie.

Dazu kommt, was unsere Gegend sonst noch hervorbringt: Gemüse, Wild, Fisch, Brot, Äpfel, C***r, Edelbrände und vieles mehr. Für mich ist das eine der schönsten Arten, Herkunft zu erleben: nicht nur im Glas, sondern als ganze Landschaft.

Eintritt € 25, davon € 10 Gutschein für den Weineinkauf. Tickets und mehr Infos: www.shop.carnuntum.com

Wenn ich an meine Oma denke, dann immer mit Bewunderung. Sie war eine tüchtige Bäuerin, die als Alleinerziehende in der ...
14/08/2026

Wenn ich an meine Oma denke, dann immer mit Bewunderung. Sie war eine tüchtige Bäuerin, die als Alleinerziehende in der Zwischenkriegszeit drei Kinder und einen Bauernhof groß zog. Auf dem alten Familienfoto aus 1930 ist sie die sehr schlanke, schwarzgekleidete Dame. Ihr Sohn (mein Vater) war zwei Jahre alt, und seit gut einem Jahr war sie Witwe.

Zu ihrer Hochzeit im Jahr 1918 hatte sie einen kleinen Weingarten von ihrer Tante bekommen. 0,17 Hektar Gemischter Satz. Wein war damals kein Luxusgut, sondern gehörte zum Leben. Das ganze Jahr wurde der Weingarten mühsam von Hand bearbeitet, die Lese war ein kurzes Fest, das Pressen ein feierlicher Moment, und dann hatte man für die nächsten Monate wieder einen Vorrat. Wie die Karotten, die Sellerieknollen und die Erdäpfel, die in einem Sandhaufen im Erdkeller gleich neben den drei kleinen Weinfässern gelagert wurden.

Heute bewirtschaften wir zwölf Hektar. Manchmal werde ich gefragt, ob ich stolz darauf bin.
Ja, natürlich. Aber noch viel häufiger empfinde ich Dankbarkeit, denn eigentlich hat keine Generation einen Weingarten wirklich besessen.

Wir übernehmen ihn für eine Zeit. Wir versuchen, ihn zu verstehen. Wir pflegen den Boden, pflanzen Reben, lernen aus Fehlern und hoffen, dass wir den Weingarten zumindest so vital und resilient an die nächste Generation weitergeben können, wie wir ihn übernommen haben. (Cont. ->)

(Cont:)Vielleicht fasziniert mich Wein genau deshalb so sehr. Er zwingt uns, in Zeiträumen zu denken, die größer sind als wir selbst. Wenn wir heute eine Rebe pflanzen, wird sie ihre besten Trauben tragen, wenn wir längst nicht mehr da sind. Wenn wir heute Humus aufbauen und Bäume pflanzen, tun wir das nicht für den nächsten Jahrgang. Wir tun es für Menschen, die wir vielleicht niemals kennenlernen werden.

Ich finde diesen Gedanken unglaublich tröstlich.
In einer Welt, in der alles schneller werden soll, erinnert mich ein Weingarten jeden Tag daran, dass manche Dinge ihre Zeit brauchen. Dass Wachstum nicht beschleunigt werden kann. Dass Geduld keine Schwäche ist, sondern eine Form des Vertrauens.
Vielleicht ist das das eigentliche Erbe meiner Großmutter.

Und gerade in Zeiten, wo alle davon rede

Adresse

Weingartenweg 6
Prellenkirchen
2472

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