15/10/2026
Osteoporose und Krafttraining 🦴
Bei Osteoporose sind Knochenmasse und Knochenstruktur vermindert – das Risiko für Brüche, vor allem an Wirbelkörpern, Hüfte und Handgelenk, steigt. Häufig verläuft die Erkrankung lange ohne Beschwerden. Die Diagnose erfolgt über eine Knochendichtemessung (DXA).
Knochen ist ein lebendes Gewebe, das sich an mechanische Belastung anpasst. Aktuelle Leitlinien sehen körperliches Training – Kraft, Gleichgewicht und, wo geeignet, stoßartige Belastung – als zentrale Säule der Frakturprävention. Studien wie LIFTMOR zeigen, dass angeleitetes, ausreichend intensives Krafttraining bei sorgfältiger Auswahl sicher ist und die Knochendichte an Lendenwirbelsäule und Hüfte verbessern kann. Zu sanfte Reize reichen dafür oft nicht aus.
Entscheidend ist die Dosierung: Intensität, Übungsauswahl und Steigerung sollten individuell geplant werden – abhängig von Knochendichte, Bruchrisiko und früheren Frakturen. Eine ärztliche Abklärung vorab ist sinnvoll.
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