14/08/2026
🌻 Wenn selbst Sonnenblumen, Hirse und Mais unter der Trockenheit leiden …
Die anhaltende Trockenheit hinterlässt auch auf unseren Feldern am Prentlhof deutliche Spuren. Im Interview mit sprechen wir darüber, was es bedeutet, wenn bereits die Bodenfeuchte aus dem Winter fehlt, ab Mai kaum mehr Regen fällt und große Hitze die Entwicklung der Kulturen zusätzlich beschleunigt.
Unsere Getreideernte war heuer bereits am 30. Juni (um Punkt 14 Uhr) abgeschlossen – so früh wie noch nie in rund 200 Jahren, in denen unsere Familie den Prentlhof bewirtschaftet.
🌾 Bei manchen Kulturen rechnen wir mit 30–40 % weniger Ertrag, bei unseren Ölkürbissen sogar mit Einbußen von rund 60 %. Selbst eigentlich trockenheitsverträgliche Pflanzen wie Sonnenblumen, Mais oder Hirse kommen zunehmend an ihre Grenzen.
Die Dürreversicherung bei der Österreichischen Hagelversicherung kann einen Teil des finanziellen Schadens abfedern. Sie ersetzt aber nicht das Produkt, das am Ende fehlt: unser eigenes Kürbiskernöl, unsere Ernte – und im schlimmsten Fall auch das Futter für unsere Tiere.
Landwirtschaft kann sich anpassen: mit anderen Kulturen, Sorten und Anbaumethoden. Aber eines können wir nicht ersetzen: Wasser.
🎥 Im Interview zeigen wir direkt auf unseren Feldern, wie sich die heurige Trockenheit bemerkbar macht und warum wir dringend auf einen niederschlagsreicheren Herbst hoffen.
👉 Das vollständige Interview findet ihr über den Link:
https://youtu.be/0YCjglifoFY
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