28/09/2026
Wer steckt eigentlich hinter Alpahirt?
Bevor aus einer Kuh irgendwann Alpahirt-Naturfleisch wird, liegen viele Jahre dazwischen.
Jahre auf einem Bauernhof. Sommer auf der Alp. Kälber, die von ihrer Mutter grossgezogen werden. Gras im Sommer und Heu im Winter.
Die meisten unserer Bauern sind Mutterkuhhalter aus Graubünden, viele von ihnen aus der Surselva. Sie bewirtschaften eine Landschaft, die sich für genau diese Form der Landwirtschaft besonders gut eignet: viel Grasland, Weiden und Alpen – Flächen also, auf denen wir Menschen kaum Lebensmittel anbauen könnten.
Eine Kuh kann daraus etwas machen.
Sie frisst Gras, Kräuter und Heu. Unsere Tiere bekommen deshalb kein Soja, keinen Mais und kein Getreide, das auch der menschlichen Ernährung dienen könnte. Wir nennen diesen Gedanken «Feed no Food».
Viele unserer Kühe leben rund zehn Jahre, ziehen mehrere Kälber gross und verbringen zahlreiche Sommer auf der Alp.
Irgendwann endet aber auch dieses Leben. Und gerade dann wird es für einen kleinen Bergbauern schwierig. Eine ältere Kuh komplett selbst zu vermarkten bedeutet, ein ganzes Tier verkaufen zu müssen – nicht nur die beliebtesten Stücke.
Hier kommt Alpahirt ins Spiel.
Wir bündeln die Tiere vieler kleiner Höfe, organisieren die Verarbeitung und schaffen gemeinsam einen Markt dafür. Dadurch können wir mit kleinen regionalen Schlachtbetrieben arbeiten und lange Transporte möglichst vermeiden.
Nach unserer eigenen Auswertung konnten wir in den vergangenen rund 13 Jahren mehr als 1'000 Kühen den langen Weg in grosse Schlachthäuser im Unterland ersparen.
Darauf sind wir stolz. Aber noch wichtiger sind uns die Menschen dahinter.
Unsere Bauern sind nicht einfach Lieferanten von Fleisch. Sie kümmern sich über Jahre um ihre Böden, ihre Wiesen, ihre Tiere und ihre Höfe.
Ohne sie gäbe es Alpahirt nicht.
In den nächsten Wochen möchten wir euch einige von ihnen näher vorstellen – ihre Höfe, ihre Tiere und die Landschaft, in der alles beginnt.