05/04/2026
Vielen Dank Demjenigen, der unsere akustische Krähenscheuche von der Batterie abgehängt hat.
Zur Info:
Wir machen das nicht, weil es uns Spass macht sondern um unsere Kultur, in diesem Fall unsere Ackerbohnen und Lupinen, zu schützen.
Letztes Jahr haben die Krähen rund ein Drittel der Keimlinge gefressen oder auch nur aus der Erde gepickt und liegen gelassen. Sie sind dann an der Sonne vertrocknet.
Ja das Teil macht Lärm. Aber nur so lässen sich die Krähen zumindest eine Woche vom Feld fernhalten. Es ist also absehbar. Sobald die Pflanzen hoch genug sind, sind sie für die Krähen nicht mehr interessant.
Optische Massnahmen wie flatternde Bänder oder Vogelscheuchen beindrucken die intelligenten Krähen absolut nicht.
Eine schiessen und aufhängen dürfen wir ja auch nicht mehr, da geht dann das Theater so richtig los. Wäre aber das, was am besten funktioniert.
Der Mensch will eben eine heile Welt.
Unsere Ernte ist gleichzeitig auch unser Lohn. Im Ackerbau sind die Preise sonst schon sehr überschaubar, die wir erzielen. Da getraut man sich dann fast nicht mehr dem Ertrag die Aufwände gegenüber zu stellen.
Versetzt euch bitte einmal in unsere Lage. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr an unserer Stelle wärt.
Heutzutage ist sich jeder nur noch selbst am nächsten. Echt bedenklich!
Also bitte, lasst den akustischen Krähenvertreiber seine Arbeit machen.
Und sonst meldet euch doch bitte bei uns, dann können wir darüber sprechen.
Einfach selbst Hand anzulegen geht gar nicht und macht uns fassungslos, traurig aber auch wütend.
Danke für euer Verständnis und eure Rücksicht.
Beat & Katrin Hürlimann