Biohof am Murtensee

Biohof am Murtensee Wir produzieren gesunde und hochwertige Lebensmittel. Nach Bio-Richtlinien.

Die Bauernfamilien stehen vor grossen Herausforderungen. Das Gras ist in vielen Teilen der Schweiz verdorrt, der Mais wä...
26/07/2026

Die Bauernfamilien stehen vor grossen Herausforderungen. Das Gras ist in vielen Teilen der Schweiz verdorrt, der Mais wächst nicht mehr. Viele Bauern verfüttern bereits die schon knappen Winterreserven an Heu.
Die Ernte an Kartoffeln und Lagergemüse wird zu gering ausfallen. Vielerorts haben Hagelzüge die Ernte vernichtet.
Zudem sind im Mittelland viele Kühe krank, haben hohes Fieber und Durchfall. Die Milchmenge sinkt schweizweit. Auch unsere Kühe leiden, pro Tag geben die Kühe weniger Milch. Täglich rund 150.- an Milchgeldeinbusse.
Wir können bewässern, und bewässern seit Mitte Mai fast pausenlos. Doch diese Arbeit zerrt, einerseits an der körperlichen Ausdauer und am Portemonnaie. Pro 24 Stunden fallen Stromkosten der Pumpe von 150.- an.
Weiter hatten wir grosse Probleme mit der Bekämpfung der adulten Kartoffelkäfer. Die Kartoffelkäfer fressen die Blätter, die Pflanze stirbt frühzeitig ab. Die Folge ist ein Minderertrag in der Höhe von 40’000.- an Kartoffelernte. Was ich auf meinem Biohof in diesem Sommer erlebe, ist noch nie dagewesen. Trotz allem, wir machen weiter und freuen uns an den schönen Dingen dieses Berufes. Und diese Einstellung haben alle Bauernfamilien, auch unsere französischen Berufskollegen, welche trotz den Arbeiten auf dem Hof der Feuerwehr zur Hilfe eilen bei den Waldbränden.

Wir haben es geschafft! Ein paar Tage Auszeit. Für viele Berufstätige ganz selbstverständlich, für viele Bauernfamilien ...
18/06/2026

Wir haben es geschafft! Ein paar Tage Auszeit. Für viele Berufstätige ganz selbstverständlich, für viele Bauernfamilien kaum organisierbar.

Ich führe einen Biohof mit meinem Team. Jetzt, wo ich als Chef, Lehrmeister und Vater weg bin, übernehmen Mitarbeitende, Kinder, Lernende, Aushilfen die täglichen Arbeiten und die Verantwortung. Herzlichen Dank an mein Team.

Was will ich ausdrücken? Denke daran, dein Essen ist nicht selbstverständlich. Es braucht unsere Berufsgruppe von 3-4% der Erwerbstätigen, die täglich, oder 24/365, alles geben und tägliche Herausforderungen, Zwischenfälle und Arbeiten umgehend lösen. Wie beispielsweise im Spital, der Backstube, der Industrie oder der Gastronomie.
Bauernfamilien, damit du dreimal täglich einen gedeckten Tisch hast. Sie alle verdienen die vollste Wertschätzung. Sie tun, was sie lieben.
Deine Bauernfamilien und alle, die sie tagtäglich unterstützen.

Es hat zu viel Milch in der Schweiz? Faktencheck! Falsch! Diese Behauptung hat einzig zum Ziel, die Bauernfamilien in ei...
15/02/2026

Es hat zu viel Milch in der Schweiz? Faktencheck! Falsch! Diese Behauptung hat einzig zum Ziel, die Bauernfamilien in ein schlechtes Licht zu rücken! Erstens liegt die Milchmenge von 2024 auf einem Niveau von 1990. Damals betrug die Bevölkerungszahl der Schweiz 6.75 Mio Einwohner. Im Verhältnis zur Bevölkerung ist die Milchmenge in 35 Jahren um über 35% gesunken. Im Jahr 2025 wird die Milchmenge schätzungsweise um 2% höher sein als 2024. 2024 liegt die Menge 10% unter 2015.
Von was lenken die zahlreichen Artikel zur Milchflut ab? Von den Importen! So ist der Import von Frischkäse in die Schweiz seit 2002 um 250% gestiegen. Warum? Fehlendes Abgebot der Schweizer Milchindustrie zu diesem Preis, günstige Importkäse für Kantinen, Gastronomie und Detailhandel, Einkaufstourismus. Fazit: Die Schweiz hat im Krisenfall zu wenig Milch!

Quelle: Milchstatistik der Schweiz 2024, TSM

06/12/2025

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Lindenweg 2
Murten
3280

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