28/07/2026
TROCKENHEIT
Es ist hart momentan. Sehr hart.
Damit meine ich nicht, dass die Hitze für uns, wie für viele andere Menschen ermüdend und anstrengend ist. Es bedeutet momentan bangen. Bisher haben wir mit vielen nächtlichen Bewässerungseinsätzen zwar geschafft, dass das Gemüse lebt. Leben bedeutet jedoch, gerade beim Lagergemüse nicht Ertrag. Die Pflanzen haben teilweise im Wachsum stagniert oder wachsen wenn, dann nur langsam.
Wie wird unser Lager im Winter aussehen? Das fragen wir uns!
Täglich wägen wir ab, wo wir Prioritäten setzen, welche Kulturen werden bewässert und wann. Eigentlich sollten wir überall.
Es bedeuten für uns Nachtschicht. Tag für Tag. Es geht an die Substanz von jedem einzelnen(gerade in einem so kleinen Team, wie wir das sind). Dennoch sind wir enorm dankbar, dass wir noch bewässern dürfen!
Heute morgen habe ich in 20 Minuten einen Artikel gelesen.
https://www.20min.ch/story/verdorrte-boeden-bauern-schlagen-alarm-preis-schock-beim-gemuese-103608531
Schon der Titel "Preisschock beim Gemüse" !!!
Ist es nun wirklich die Angst vor ansteigenden Preisen welche für uns alle die grösste sein soll? Ich finde die Preise hätten schon längst viel mehr ansteigen sollen und das die grossen Orangen noch nichts von der Trockenheit bemerkt haben sollen, dass stelle ich sehr stark in Frage!
Was ist uns unser Essen wert?
Was sind uns lokale Lebensmittel und ProduzentInnen wert?
Für mich als Gemüsegärtnerin und Mama bedeuten regionale und saisonale Nahrungsmittel alles.
Für unsere Gesundheit, für unser Leben für die Genration von morgen Essen soll uns etwas Wert sein!
Nun, wir sind dankbar für alles was geerntet werden kann, hoffen weiter auf Regen und vertrauen "irgendwie chunnts scho guet"
Ein grosses DANKE auch unserem ganzen Team welches jeden Tag vollgas gibt und den vielen lieben Menschen und Konsumenten welche uns täglich unterstützen!