Jürg Hösli

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Jürg Hösli Jürg Hösli ist Schweizer Ernährungswissenschaftler und Begründer der Ernährungsdiagnostik. https://www.youtube.com/channel/UCVdxjBj2DeTzSNGXhhbcvUw

GEMÜSE IST GIFTIG? WIRKLICH?Oxalate, Lektine, Phytate – plötzlich sollen Pflanzen gefährlich sein. Zumindest, wenn man g...
22/10/2026

GEMÜSE IST GIFTIG? WIRKLICH?

Oxalate, Lektine, Phytate – plötzlich sollen Pflanzen gefährlich sein. Zumindest, wenn man gewissen Ernährungsinfluencern glaubt.

Das Problem: Ein biochemischer Mechanismus wird zur allgemeinen Gesundheitsgefahr erklärt. Ohne Dosis, Zubereitung und den Menschen dahinter zu berücksichtigen.

Natürlich gibt es echte Risiken. Rohe oder ungenügend gegarte Kidneybohnen können beispielsweise gesundheitsschädlich sein. Aber daraus abzuleiten, Gemüse sei grundsätzlich ungesund, ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Viel spannender ist doch die Frage: Wie holen wir sinnvoll etwas aus unserem Gemüse heraus?

🥦 Broccoli: Kurz dämpfen und etwas Senfpulver dazugeben. Das kann die Bildung beziehungsweise Verfügbarkeit von Sulforaphan-Abbauprodukten erhöhen.

🥕 Karotten: Garen und mit etwas Fett kombinieren, damit Beta-Carotin besser aufgenommen werden kann.

🍅 Tomaten: Als Sauce mit Olivenöl zubereiten. Die Verarbeitung kann die Lycopinverfügbarkeit erhöhen.

🫑 Rote Peperoni: Roh zu Linsen oder Bohnen essen. Vitamin C verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Nicht-Häm-Eisen.

🥬 Spinat: Bei Bedarf lösliches Oxalat durch Kochen und Wegschütten des Kochwassers reduzieren.

Und wie sieht es mit Blutdruck, LDL-Cholesterin und sportlicher Leistung aus?

Auch dazu gibt es Studien. Entscheidend ist aber, ob tatsächlich ein gesundheitlicher Effekt beim Menschen nachgewiesen wurde oder lediglich die Aufnahme eines einzelnen Stoffes.

Genau diesen Unterschied machen wir in den 20 Kacheln sichtbar.

Keine Wunderlebensmittel. Keine pauschalen Verbote. Sondern Biochemie, Humanstudien und konkrete Anwendungen in der Küche.

Wissenschaftliche Quellen stehen auf den Kacheln.

Und wer wissen möchte, wie gut seine gesamte Ernährung mit Mikronährstoffen abgedeckt ist: Die ERPSE Health & Sports App analysiert die geschätzte Nährstoffzufuhr deiner erfassten Mahlzeiten.

Weniger Mythen. Mehr Daten.

© Jürg Hösli
www.juerghoesli.com

21/10/2026

NICHT NUR AUF DEM TELLER.

Hypnose in der Ernährungsberatung – was hältst du davon?

Oft liegt die Lösung nicht nur auf dem Teller. Stress, fehlende Grenzen und übergangene Bedürfnisse können unser Essverhalten prägen.

Mich interessiert deshalb zuerst: Was steckt hinter dem Verhalten? Wo entsteht der Druck – und was braucht der Mensch im Alltag?

Was meint ihr dazu? Welche Erfahrungen habt ihr mit Hypnose oder emotionalem Essen gemacht? Schreibt es in die Kommentare.

Den ganzen Talk findest du auf YouTube: „Hypnose“ mit Jürg Hösli.
https://youtu.be/0JygHa3NfwI

Deinen Körper besser verstehen: erpse Health & Sports verbindet Ernährung, Bewegung und Erholung. Jetzt kostenlos im App Store oder bei Google Play herunterladen.

21/10/2026

Podcast Sonderfolge #21: Zwischenmahlzeiten: Dickmacher oder Unterstützung im Alltag?

Sie verhindern das Abnehmen, halten den Insulinspiegel hoch und gönnen der Verdauung keine Pause – rund um Zwischenmahlzeiten kursieren viele Behauptungen. Doch was steckt dahinter?
In dieser Sonderfolge nehmen Jürg und Ramona typische Mythen unter die Lupe und sprechen darüber, wie sinnvoll geplante Snacks helfen können, den Energiebedarf zu decken und abendlichen Heißhunger zu reduzieren. Außerdem: Warum Obst und Nüsse eine gute Kombination sein können und wie sich Zwischenmahlzeiten an Alltag und Training anpassen lassen.

20/10/2026

🦣 Vor dem Mammut zählt keine Ernährungsreligion. Da brauchst du Energie.

Doch wie viel Kohlenhydrate braucht dein Körper heute – beim Sport, im Alltag und unter Stress?

Es geht darum, deinen Körper zu verstehen. Genau das machen wir im Tagesseminar «Die Wahrheit über Kohlenhydrate»: verständlich, praktisch und mit Stoffwechselmessungen.

👉 Termine und Anmeldung:

juerghoesli.com/vortraege

18/10/2026

Du trainierst hart. Aber setzt du auch den Reiz, den du setzen möchtest?

VO₂max-Intervalle stehen im Plan. Doch gestern war eine lange Einheit, die Kohlenhydratspeicher sind noch nicht ausreichend gefüllt und die Erholung kommt zu kurz.

Du kannst dich trotzdem anstrengen. Die für den geplanten Trainingsreiz erforderliche Leistung erreichst du unter diesen Voraussetzungen möglicherweise nicht.

Genau das meine ich mit «Üben ist nicht trainieren»: Eine Einheit abzuhaken bedeutet noch nicht, dass sie ihren vorgesehenen Zweck erfüllt.

Trainingsplanung beginnt deshalb vor dem ersten Intervall. Vorbelastung, Kohlenhydratversorgung und Regeneration bestimmen mit, welche Qualität du überhaupt leisten kannst.

Wie ich Gewichtsverlauf, Körperfett und Leistungsaufbau aufeinander abstimme, zeige ich im zweiten Vortrag meines Schottlandtüürli-Projekts:

«Topfit bis zum Ziel: Wie plane ich Gewichtsverlauf, Körperfett und Leistungsfähigkeit?»

Ab Montag, 19. Oktober, 19:30 Uhr verfügbar. Rund zwei Stunden für deinen eigenen Aufbau.

CHF 39.–, davon CHF 9.75 für die Stiftung Wunderlampe.

👉 Alle Informationen und Buchung: juerghoesli.com/shop → «Topfit bis zum Ziel»

18/10/2026

Podcast #76: Wenn Ernährung und Training das ganze Leben bestimmen - im Gespräch mit Eva Saischegg

Von strengen Wettkampfdiäten und Essanfällen zu mehr Freiheit und Körpervertrauen: Eva erzählt offen von ihrem Weg aus den Extremen. Gemeinsam mit Jürg und Ramona spricht sie über den Druck der Fitnesswelt, die Angst vor dem Essen und die Frage, wann Selbstoptimierung auf Kosten der Gesundheit geht.
Eine persönliche Folge über Loslassen, neue Lebensqualität und das Miteinander mit dem eigenen Körper.

Im Sport warnen wir vor Energiemangel. Beim Abnehmen feiern wir weniger Essen.Im Sport hat problematische energetische U...
14/10/2026

Im Sport warnen wir vor Energiemangel. Beim Abnehmen feiern wir weniger Essen.

Im Sport hat problematische energetische Unterversorgung einen Namen: REDs. Beim Abnehmen gelten weniger Hunger und weniger Gewicht oft schon als Erfolg.

Im Leistungssport wird mit Leistung Geld verdient. Im Abnehmmarkt mit Reduktion. Doch wer schaut hin, wenn gleichzeitig Schlaf, Belastbarkeit und psychische Stabilität schlechter werden?

Ja, Adipositas ist ein Gesundheitsproblem. Gewichtsreduktion kann sinnvoll sein. Das macht aber nicht jedes Defizit gesund.

Auch mit hohen Fettreserven kann ein Mensch unzureichend versorgt sein.

In unserer ERPSE-Praxis beobachten wir bei ausgeprägter Unterversorgung:

• Schlafstörungen
• hormonelle Störungen
• Angst und innere Unruhe
• depressive Beschwerden bis hin zu Krisen
• Dünnhäutigkeit und Reizbarkeit
• Food Noise und Zucker-Cravings

Dazu kommen Auffälligkeiten in Spiroergometrie und Laktatprofil.

Wir erfassen die Stärke dieser Beschwerden und ihre Entwicklung. Mit angepasster Ernährung und Training beobachten wir häufig Verbesserungen. Diese Praxisbeobachtungen wollen wir wissenschaftlich überprüfen.

Für dieses vermutete Muster schlage ich den Namen vor:

BEDS – Basal Energy Deficiency Syndrome.
Eine Hypothese. Noch keine validierte Diagnose.

Intern verfügen wir über umfangreiche Untersuchungs- und Folgedaten von Menschen aus ganz Europa. Unsere App erpse health & Sports, verbunden mit dem erpse buddy, ergänzt diese um Schlafdaten, HRV und weitere Verlaufsinformationen.

Ich fordere Universitäten und öffentliche Forschungsförderer auf, diese Zusammenhänge unabhängig zu untersuchen.

Das gilt auch für die Begleitung von GLP-1-Therapien, Proteinfasten und anderen restriktiven Ansätzen. Gewichtsverlust kann Hunger und Energieverbrauch verändern. Langfristiger Erfolg braucht mehr als verlorene Kilos.

Wer Gewichtsreduktion verkauft, muss sich auch an Versorgung und Lebensqualität messen lassen.

11/10/2026

Podcast #75: RED-S: Wenn dem Körper die Energie fehlt

Weniger essen, mehr trainieren – doch zu welchem Preis? In dieser Folge von „So is(s)t es richtig“ sprechen wir über das relative Energiedefizit im Sport: über Leistungsdruck, mögliche Warnsignale und die Folgen für Regeneration, Hormone und Psyche. Jürg gibt Einblicke in seine ernährungsdiagnostische Arbeit, Ramona teilt persönliche Erfahrungen.
Eine Folge über das Hinhören und die Frage: Fördern wir unseren Körper genauso, wie wir ihn fordern?

07/10/2026

Podcast Sonderfolge #20: ADHS, Lipödem & Sehnenprobleme – was braucht dein Körper wirklich?

In dieser Q&A-Folge greifen wir drei spannende Community-Fragen auf: Wie kann man bei ADHS besser zur Ruhe kommen, wenn Kopf und Körper gefühlt ständig auf Hochtouren laufen? Welche Rolle spielen Ernährung, Kohlenhydrate, Training und Selbstwahrnehmung bei Lipödem und Wassereinlagerungen? Und warum können unsere Muskeln manchmal deutlich mehr leisten, als Sehnen und Bindegewebe verkraften?
Drei Fragen, viele Zusammenhänge – und vor allem ein gemeinsamer Nenner: den eigenen Körper besser verstehen, statt einfach gegen ihn zu arbeiten.

05/10/2026

RED-S ist nicht einfach RED-S.

Seit über zehn Jahren beschäftige ich mich mit der Diagnostik des relativen Energiedefizitsyndroms – mit Spiroergometrie, Laktatdiagnostik, BIA, Fragebögen, Symptomen und tausenden Messdaten.

Dabei wird eines immer deutlicher: Menschen reagieren nicht gleich.

Jeder Mensch hat andere physiologische und psychologische Stärken – und damit auch andere Sollbruchstellen. Ein extrem leistungsfähiges Herz-Kreislauf-System kann enorme Leistung ermöglichen, gleichzeitig aber den metabolischen Stress auf zellulärer Ebene erhöhen. Ein anderer Mensch regeneriert muskulär außergewöhnlich gut, kann dadurch immer härter trainieren – bis andere Systeme überfordert werden.

Genau hier stößt die formale Wissenschaft an eine methodische Grenze.

Wissenschaftliche Studien müssen Gruppen bilden, Mittelwerte vergleichen und gemeinsame Muster erkennen. Das ist notwendig und wertvoll. Aber beim RED-S kann genau dieser Durchschnitt das eigentliche Problem verdecken: den Einzelfall.

Denn RED-S hat nicht bei jedem Menschen dasselbe Gesicht.

Deshalb brauchen wir zusätzlich eine heuristische Herangehensweise: viele Daten, standardisierte Diagnostik, Verlaufskontrollen und die Suche nach wiederkehrenden individuellen Mustern und Subtypen.

Nicht: „Was hat der durchschnittliche RED-S-Patient?“

Sondern:
Warum entwickelt genau dieser Mensch genau diese Symptomatik – und welches System ist seine individuelle Sollbruchstelle?

Genau darum geht es heute Abend in meinem Vortrag und künftig auch in der erpse Academy.

Adresse

Unterer Graben 17
Winterthur
8400

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00

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