04/08/2017
Ja Leute, die Fotos habe ich gestern reingestellt, der Text kommt heute: mich hat der Hagel in der Nacht auf den 2. August in truttikon bös erwischt. Die Bilder sind ja unschön, die Realität ist es auch. Da ist fast alles kaputt. Und statt in die Reben hätte ich auch in die Ferien gehen können, zumindest seit ca. 4 Wochen. Na ja. So ist es nun halt. Nun frage ich mich, was ich noch tun soll. Denn haben die paar Beeren, die nicht vermatscht sind, noch genügend Laub, um zu reifen? Schaffen die Stöcke es, noch ein paar Blätter zu machen? Lohnt sich der Aufwand, die Vogelschutznetze zu spannen oder die Kaolin-Spritzung gegen die Kirschessigfliege zu machen?
Ich muss nun wohl einfach mal ein paar Tage abwarten und sehen, was passiert. Sicher ist: in Truttikon wird der Ertrag, sofern es überhaupt einen gibt, kleiner als letztes Jahr, und da war er je wegen Frost schon bis zu 80% reduziert.
Am Schiterberg sieht es dagegen gut aus, und auch in Trüllikon wird es wohl einen ähnlichen Ertrag geben wie letztes Jahr, d.h. ein paar hundert Kilo (statt einer Tonne, die locker drin gelegen wäre).
Wär schön gewesen, wenn das alles nicht passiert wäre...