08/09/2026
... wenn Deine Reithalle alles hat, was Du brauchst?
Das Ziehen der Schleppe durch den Sand ist aus trainingsphysiologischer Sicht vor allem ein Kraftausdauer- und Ganzkörpertraining.
☝️Gluteus: Durch den hohen Widerstand müssen Quadrizeps, Gesäß und Waden bei jedem Schritt kräftig arbeiten.
☝️ Rumpf: Bauch- und Rückenmuskulatur stabilisieren den Körper gegen den Zug nach hinten.
☝️ Schulter/Arme: Beim Halten und Ziehen der Seile arbeiten Latissimus, hintere Schulter, Bizeps und Unterarme isometrisch.
☝️ Kraftausdauer: Der Sand erzeugt einen kontinuierlichen Widerstand, sodass über längere Zeit submaximale Kraft produziert werden muss.
☝️ Herz-Kreislauf-System: Bei zügigem Ziehen steigt der Sauerstoffbedarf deutlich; je nach Tempo und Belastungsdauer kann das Training überwiegend aerob oder bei sehr hoher Intensität auch stark anaerob werden.
☝️ Koordination und Stabilität: Der nach hinten ziehende Widerstand verändert das Gleichgewicht und fordert die Körperkontrolle.
Besonders interessant: Durch den Sand und die relativ hohe Reibung lässt sich die Belastung sehr einfach über Gewicht der Schleppe, Sandtiefe, Zugstrecke und Geschwindigkeit steuern.
Geklaut habe ich diese Idee übrigens bei meinem letzten Bewegungstrainer-Lehrgang auf dem Balzerhof in MR-Wehrda, dessen vorbildliche Einstaller sich auf diese Weise an der Bodenpflege beteiligen und gleichzeitig fithalten.
KI-Hinweis: Die Athletin hat Chatgpt ins Bild gezaubert.