Kinya -Japanische Esskultur-

Kinya -Japanische Esskultur- Japanische Esskultur, hausgemachtes Sushi, Messer & Messerschleifkurse, japanischer grüner Tee

Mi-Sa ab12:00 Sushi � Time / Jpn.Grüntee und Messer Verkaufen mit 1Jahr kostenfrei Schleif, Reparatur Service/ Messerschleifen : Mo&Di ohne Wartezeit/ Messerschleifkurs

„Hallo Kinya, nochmal vielen Dank für die Einzelstunde am letzten Montag. Das Lernen wie man Messer richtig schleift, un...
14/06/2026

„Hallo Kinya, nochmal vielen Dank für die Einzelstunde am letzten Montag. Das Lernen wie man Messer richtig schleift, und wie es auch die japanische Kultur geprägt hat, war sehr interessant.
Viele Grüße und bis hoffentlich bald bei leckerem Sushi
Jeff Beck“

Kinyas Messerschleifkurse ab Juli bis September 2026
02/06/2026

Kinyas Messerschleifkurse ab Juli bis September 2026

Heute, am 2. Juni 2026, wurde vor zwei Stunden die folgende Bewertung auf Google Business veröffentlicht:„Bernini komme ...
02/06/2026

Heute, am 2. Juni 2026, wurde vor zwei Stunden die folgende Bewertung auf Google Business veröffentlicht:

„Bernini komme immer wieder gerne um meine Messer schleifen zu lassen. Schon mehrfach habe ich hier meine Messer abgegeben und diese wurden sehr professionell und schnell geschärft. Da ich einige japanische Messer besitze, an die ich mich selbst noch nicht beim Schärfen heran traue, lasse ich sie gerne hier schärfen. Die Preise sind verständlich strukturiert und werden klar kommuniziert. Noch dazu ist Kinya sehr freundlich und gibt gute Tipps zur Pflege und Handhabung.“

„Gezahlt werden kann mit EC-Karte oder Bargeld.“

Vielen Dank für diese freundliche Bewertung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Für uns gehören Schneiden und Schleifen untrennbar zusammen. Ein gutes Messer soll nicht nur beim Kauf überzeugen, sondern viele Jahre lang ein zuverlässiger Begleiter in der Küche sein. Deshalb nehmen wir uns Zeit für das fachgerechte Schärfen, die Pflege und die individuelle Beratung.

Besonders bei hochwertigen japanischen Messern ist regelmäßiges und sorgfältiges Schärfen entscheidend, damit ihre besonderen Eigenschaften erhalten bleiben.

Solche Rückmeldungen freuen uns sehr und bestätigen uns in unserer täglichen Arbeit. Vielen Dank an alle Kundinnen und Kunden, die uns ihre Messer anvertrauen.

Schneiden und Schleifen sind eins.

Kinya – Japanische Esskultur
Kleinmarkthalle Frankfurt am Main
Weil ein gutes Messer auch in Zukunft Freude machen soll.

Interesting! Bravo!⸻„Geiz ist auf dem Teller gar nicht geil“Der Artikel stellt die Frage:Warum empfinden viele Menschen ...
22/05/2026

Interesting! Bravo!



„Geiz ist auf dem Teller gar nicht geil“

Der Artikel stellt die Frage:

Warum empfinden viele Menschen teure Spitzenrestaurants als übertrieben, während sie hohe Ausgaben in anderen Lebensbereichen problemlos akzeptieren?

Der Autor beschreibt, dass in Deutschland oft die Haltung herrscht:

„Für Essen gibt man nicht so viel Geld aus.“

Für Autos, Möbel, Reisen, Design oder medizinische Leistungen werden dagegen hohe Preise oft akzeptiert.

Beim Essen dagegen entsteht schnell der Eindruck:

„Es ist nach einer Stunde vorbei – also kann es nicht so viel wert sein.“

Der Autor widerspricht diesem Denken.

Der Preis eines Spitzenrestaurants bestehe nicht nur aus hochwertigen Zutaten.

Er enthalte auch:

* jahrelange Ausbildung,
* handwerkliche Präzision,
* Kreativität,
* Personal,
* Vorbereitung,
* Service,
* Atmosphäre,
* Organisation.

Ein Spitzenmenü sei deshalb nicht einfach Konsum, sondern eine Form kultureller Erfahrung.

Der Autor vergleicht Essen mit Kunst oder Musik:

Niemand wundert sich über hohe Preise für Opern, Konzerte oder Designobjekte – warum also beim Essen?

Die zentrale Aussage lautet:

Man muss nicht ständig teuer essen.

Aber vielleicht sollte man sich im Leben wenigstens gelegentlich erlauben, außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse zu machen.

Denn solche Erfahrungen können den Blick auf Genuss, Qualität und sogar auf das Leben verändern.

Die Schlussidee:

Sparen ist vernünftig – aber Geiz auf dem Teller kann bedeuten, auf besondere Erfahrungen zu verzichten.



Kinya

Dieser Google-Bewertung möchte ich heute noch einmal ausführlich Stellung nehmen.Vor einiger Zeit habe ich hier bereits ...
28/04/2026

Dieser Google-Bewertung möchte ich heute noch einmal ausführlich Stellung nehmen.

Vor einiger Zeit habe ich hier bereits über eine Google-Bewertung eines Gastes geschrieben.

Die Mitteilung von Google über diese Bewertung erhielt ich bereits am 13. Februar, also vor mehr als zweieinhalb Monaten. Trotzdem ist mir diese Bewertung bis heute nicht aus dem Kopf gegangen.

Beim ersten Mal habe ich den Text hier auf Facebook eher so vorgestellt, dass sich jeder Leser selbst ein Urteil bilden konnte. Ich wollte damals nicht sofort ausführlich darauf antworten.

Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde mir:
Diese Kritik betrifft nicht nur einzelne Formulierungen auf meiner Speisekarte. Sie richtet sich gegen etwas, das zum grundlegenden Konzept meines Geschäfts gehört.

Mein Geschäft wurde im Jahr 2001 eröffnet und geht nun auf sein 25-jähriges Bestehen zu. Gerade deshalb möchte ich zu dieser Kritik jetzt klar Stellung nehmen.

Was dort kritisiert wird, sind für mich keine nebensächlichen Kleinigkeiten. Es sind Teile der Haltung, mit der ich dieses Geschäft seit fast 25 Jahren führe.

Deshalb möchte ich diesmal nicht schweigen und es auch nicht nur dem Urteil der Leser überlassen.
Ich möchte deutlich widersprechen und hier klar erklären, wofür mein Geschäft steht.

In Frankfurt gibt es viele Restaurants, in denen man Sushi essen kann.
Wer günstig, schnell und möglichst viel Sushi essen möchte, oder wer Sushi einfach als eine Art asiatisches Fast Food versteht, hat viele andere Möglichkeiten.

Wenn man jedoch bei mir Sushi isst, dann wünsche ich mir, dass man zumindest ein Mindestmaß an Verständnis für das mitbringt, was ich in meinem Geschäft wichtig finde.

Ich bereite jeden Morgen sehr früh die Brühe für meine Misosuppe aus Kombu und Katsuobushi zu.

Diese Brühe ist für mich nicht irgendeine Beilage. Sie ist eine Grundlage der japanischen Küche.

Deshalb möchte ich ausdrücklich sagen:

In meine Misosuppe soll keine Sojasauce gegeben werden — weder vor dem Essen noch während des Essens.

Wenn eine Misosuppe serviert wird und jemand sofort, ohne sie überhaupt zu probieren, Sojasauce hineingibt, ist das für mich nicht akzeptabel.

Auch während des Essens Sojasauce in die Misosuppe zu geben, ist für mich kein gutes Verhalten.

Für mich ist das vergleichbar damit, als würde man in einem guten Restaurant eine sorgfältig gekochte Consommé serviert bekommen und sofort, noch bevor man sie probiert hat, Salz und Pfeffer hineinschütten.

Ich empfinde das als mangelnden Respekt gegenüber dem, was gekocht wurde.

Auch Tee gehört bei mir zum Menü.

Zu meinem Sushi-Menü gehören zwei verschiedene Tees von Kyoto Ippodo:
während des Essens grüner Tee, und nach dem Essen, zusammen mit dem Nachtisch, ein gerösteter grüner Tee.

Das ist für mich nicht einfach ein Getränkeservice, sondern ein Teil des Ablaufs des Essens.

Auch beim Umgang mit Sojasauce habe ich eine klare Haltung.

Auf jedem Tisch stehen Sojasaucenflaschen. Man kann sich jederzeit ein wenig nachnehmen.

Es gibt also keinen Grund, den kleinen Sojasaucen-Teller von Anfang an mit Sojasauce zu füllen, als wäre es ein kleines Meer.

Wenn nach dem Essen viel Sojasauce im Teller übrig bleibt, empfinde ich das nicht als gute Tischkultur.

Als ich ein Kind war, ging ich manchmal mit meinem Vater in ein Sushi-Restaurant.

Wenn am Ende Sojasauce übrig blieb, nahm mein Vater ein Stück Maki, saugte damit die restliche Sojasauce auf und sagte zu mir:

„Kinya, iss das. Man verschwendet keine Lebensmittel.“

Als Kind dachte ich manchmal: „Das ist mir zu salzig.“

Aber durch solche kleinen Erlebnisse in der Familie habe ich gelernt, Lebensmittel und Gewürze nicht achtlos zu verschwenden und dem Essen mit Respekt zu begegnen.

Diese Haltung ist bis heute ein Teil meines Geschäfts.

Natürlich hat jeder Gast das Recht, ein Restaurant frei zu wählen.

Wenn jemand mein Geschäft nicht mag, kann er selbstverständlich ein anderes Restaurant wählen.

Aber ebenso hat auch ein Geschäft das Recht, die Gäste zu schätzen, die seine Haltung verstehen und respektieren.

Mein Geschäft ist nicht für alle Menschen gemacht.

Ich betreibe kein Restaurant, das nur auf billig, schnell, viel und bequem ausgerichtet ist.

Ich möchte in Frankfurt, so gut ich kann, einen kleinen Teil der japanischen Esskultur ehrlich weitergeben.

Wer meine Erklärungen als lästig, als Bevormundung oder als Sparsamkeits-Anweisung versteht, für den ist mein Geschäft wahrscheinlich nicht der richtige Ort.

Solche Gäste bitte ich, ein anderes Restaurant zu wählen.

In Frankfurt gibt es genug Sushi-Restaurants.

Ich bin dankbar für die Gäste, die meine Küche, meine Brühe, meinen Tee, mein Sushi und meine Haltung verstehen und respektieren.

Ich muss nicht jedem gefallen.

Aber in meinem Geschäft möchte ich, dass der japanischen Esskultur, dem Essen und der Arbeit dahinter mit Respekt begegnet wird.

My life work - Messerschleifkurse.Am 27.April 2026 fand der Messerschleifkurs statt. Das ist längst nicht mehr einfach n...
28/04/2026

My life work - Messerschleifkurse.
Am 27.April 2026 fand der Messerschleifkurs statt.
Das ist längst nicht mehr einfach nur ein „Messerschleifkurs“.
Das ist ein kleines Theater.

Um 16 Uhr, vor dem Laden.
Drei Teilnehmer stehen dort, noch ein wenig skeptisch.
Zuerst erkläre ich ihnen den Unterschied zwischen japanischen und europäischen Messern, und auch den Unterschied in der Art, wie man sie schärft.

Dann nehme ich eines der Messer, das die Teilnehmer mitgebracht haben, und führe daran eine kleine Demonstration vor: Was bedeutet Schärfen eigentlich?

Das Messer schneidet nicht.
Überhaupt nicht.
Die Schneide ist völlig stumpf geworden.

Dann schleife ich das Messer eine Minute lang als Demonstration.
Und plötzlich gleitet es sauber durch das Zeitungspapier.

Dieser Moment ist entscheidend.

In diesem Augenblick verändert sich etwas in den Teilnehmern.
„Es ist also wirklich anders.“
„Das ist keine Theorie, sondern echtes Können.“
„Dieser Mann versteht wirklich, was er tut.“

So entsteht Vertrauen — in einem einzigen Moment.

Und genau in diesem Moment lade ich die drei in meine Werkstatt, an meinen Schleifplatz, ein.
Das ist ein schöner Übergang: von draußen nach drinnen.
Von Erklärung zu Erfahrung.
Von Skepsis zu Vertrauen.

Der eigentliche Wert meines Schleifkurses liegt nicht nur darin, dass ein Messer wieder scharf wird.

Eine stumpf gewordene Klinge erwacht wieder zum Leben.
Die Teilnehmer sehen das direkt vor ihren Augen.
Und dann versuchen sie Schritt für Schritt, es mit den eigenen Händen selbst zu tun.

Der Winkel.
Die Kraft.
Welche Seite zuerst geschliffen wird.
Die Haltung des Körpers.
Der ruhige Mittelpunkt.
Die Art, wie man vor dem Stein steht.
Der Dialog zwischen Stein und Klinge.
Die Veränderung der Schneide.

Die Teilnehmer lernen nicht nur eine Technik.
Sie erleben, dass sie mit den eigenen Händen die Qualität ihres Alltags verändern können.

Wenn ein Messer wieder scharf ist, verändert sich das Kochen.
Wenn sich das Kochen verändert, verändert sich der Esstisch.
Und wenn sich der Esstisch verändert, verändert sich auch die Zeit mit Familie und Freunden ein wenig.

Darum sehe ich nach dem Kurs in den Gesichtern der Teilnehmer nicht nur Zufriedenheit.
Ich sehe die Freude darüber, dass sich ein neuer Zugang zum eigenen Alltag geöffnet hat.

Das Wort „Lebenswerk“ passt sehr gut zu diesem Kurs, den ich seit 25 Jahren weiterführe.
Ich schleife nicht nur Messer.
Ich schleife auch etwas in den Menschen frei: das Gefühl in den Händen, den Respekt vor dem Werkzeug und die Aufmerksamkeit für das Essen.

Auch die drei Teilnehmer von gestern haben wahrscheinlich zu Hause wieder ihr Messer in die Hand genommen — und sich an diese zwei Stunden erinnert.

Das ist Arbeit, die weit über ein normales Geschäft hinausgeht.

Adresse

Frankfurt

Öffnungszeiten

Montag 12:00 - 18:00
Dienstag 12:00 - 18:00
Mittwoch 12:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag 08:00 - 18:00

Telefon

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