Wir vertreiben hochwertige Säfte und Schorlen aus ungenutztem Obst aus der Region und schaffen so sinnvolle Arbeitsplätze für Menschen, die sonst in der Gesellschaft oftmals vergessen werden. Dabei sollte es doch für jeden Menschen in unserer Gesellschaft einen würdevollen und wertvollen Arbeitsplatz geben! So ist vor über zehn Jahren die Idee entstanden, aus ungenutzten (und ungespritzten) Äpfeln
aus Nachbars Garten Saft herzustellen.
„Das Geld hängt an den Bäumen“ erntet jedes Jahr etliche Tonnen Obst aus Privatgärten und von Streuobstwiesen aus der Hamburger Region und schafft somit sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen, die es in unserer Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt generell sehr schwer haben. Sei es durch körperliche, mentale oder psychische Einschränkungen, Schicksalsschläge, einen Migrationshintergrund oder andere besondere Herausforderungen. Mittlerweile pflanzt das Garten- und Landschaftsteam der Firma jedes Jahr auch selbst Hunderte Obstbäume auf ausgewiesenen Brachflächen und fördert den Anbau alter Sorten und dadurch auch die Biodiversität. Doch damit nicht genug, hier steht ein Gesamtkonzept dahinter, das konsequent nachhaltig ist, sowohl ökologisch als auch sozial. Inzwischen sind 20 Menschen mit zum Teil anerkannten Handicaps fest angestellt, um das Obst zu ernten, im Büro zu arbeiten, den Vertrieb zu organisieren oder auch die Logistik im Lager in Georgswerder abzuwickeln. Hier erfahren sie Integration und Wertschätzung, werden angemessen bezahlt und ausgebildet. Einige der Schorlen sind sogar mit den Namen der Mitarbeitenden und deren Bild versehen. Gekeltert werden die Säfte des Hamburger Ökosozialprojekts schonend in Ostfriesland in einer Familienmosterei – 100% Natur, 0% Zusatzstoffe – und die Apfelreste werden als Kompost oder Viehfutter verwertet. So schließt sich auch hier eine Wertschöpfungskette. Die gemeinnützige Organisation, die sich auch intensiv mit unzähligen Naturschutzprojekten engagiert und damit unermüdlich Bildungsarbeit betreibt, ist fundamental auf Spenden angewiesen. Jeder eingenommene Cent fließt direkt in das Projekt zurück. So hilft auch jede verkaufte Flasche Saft und Schorle dabei, zahlreiche Arbeitsplätze zu sichern.