13/08/2026
Die Ernte 2026 ist vorbei 🌾
Die Voraussetzungen für unsere Getreideernte waren in diesem Jahr bereits schwierig. Ein harter Winter und die anschließend fehlende Bodenfeuchtigkeit führten auf einigen Flächen zu eher schwachen Beständen.
Kurz vor der Ernte kam in einem Teil unserer Region starker Hagel hinzu. Ein Großteil unserer dortigen Felder war betroffen. Teilweise lagen anschließend durchschnittlich 30 - 40 % des Getreides am Boden.
Für uns als Landwirte bedeutet das geringere Erträge, erschwerte Erntebedingungen und mögliche Qualitätseinbußen. Gleichzeitig bleiben die Arbeit und die Kosten, die über viele Monate in den Flächen stecken, unverändert.
Solche Situationen zeigen, wie stark die Landwirtschaft von äußeren Einflüssen abhängig ist. Wir können vorausschauend planen, investieren und unsere Flächen bestmöglich bewirtschaften. Das Wetter und damit den tatsächlichen Ertrag können wir jedoch nur bedingt beeinflussen.
Durch unsere eigene Verarbeitung und die Direktvermarktung von Fleisch- und Wurstwaren können wir solche Schwankungen innerhalb unseres Betriebes besser abfedern, sodass sich ein schwaches Erntejahr nicht direkt auf unsere Verkaufspreise auswirkt.
Trotzdem zeigt uns das, vor welchen Herausforderungen die Landwirtschaft steht, gerade angesichts zunehmender Wetterextreme und wie wichtig es ist, auch unter immer schwerer planbaren Bedingungen langfristig und verantwortungsvoll wirtschaften zu können.
Regional LandwirtschaftAusLeidenschaft