hofhäusle

hofhäusle Unser lw. Familienbetrieb befindet sich
seit mehreren Generationen im Neu💙Ulmer Stadtland. Hühnersuppe im Glas und Suppennudeln.

24h Warenautomat
gefüllt mit Eiern, Kartoffeln, Weizen- und Dinkelnudeln, Weizen- und Dinkelmehl, Butter, Gewürze, Linsen, Tomatensoße und Pesto.

Anfang Mai stand bei uns die Aussaat von Mais 🌽 und Soja 🫛 im Arbeitsprogramm.Vor allem beim Mais 🌽 haben wir im Frühjah...
10/05/2026

Anfang Mai stand bei uns die Aussaat von Mais 🌽 und Soja 🫛 im Arbeitsprogramm.

Vor allem beim Mais 🌽 haben wir im Frühjahr einen Feind im Feld, der uns vor zusätzlichen Herausforderungen stellt. Dieser Feind ist die Saatkrähe. An sich sind das sehr schlau Tier, die gelernt haben, dass 🌽 in definierten Reihenabständen und Kornabständen innerhalb der Reihe wächst bzw. ausgesät wird. Heißt sie gehen gezielt auf die Suche nach den im Boden versteckten 🌽-Körnern und probieren diese mit ihren großen Schnabel aus dem Boden zu bekommen.

Damit die Saatkrähen die 🌽-Körner in Ruhe lassen, legen wir den 🌽 tiefer im Boden ab wie gewöhnlich. Üblich ist beim Mais eine Saattiefe von 4-5 cm. Wir aber legen den 🌽 auf 8-9 cm Tiefe im Boden ab. Damit wollen wir es ihnen erschweren an die Körner zu kommen.

Zusätzlich haben wir die 🌽-Körner mit Chilipulver 🌶 gebeizt um den Saatkrähen den Geschmack zu verderben, falls sie doch mal an ein Korn kommen sollten.

Das Soja 🫛 haben wir dieses Jahr zum ersten Mal in Einzelkornsaat mit einem Reihenabstand von 50 cm ausgesät. Durch die Einzelkornsaat versprechen wir uns bessere und gleichmäßigere Feldaufgänge 🌱. Außerdem können wir durch den größeren Reihenabstand (bisher 25 cm) das Unkraut mit der Hacke deutlich besser bekämpfen.

Vor der Aussaat wurde das Sojasaatgut 🫛 mit 2 Bakterienstämmen geimpft, damit sich an den Wurzeln der Sojapflanzen die sogenannten Knöllchenbakterien ansiedeln können.






bayern

Auf den Feldern, auf denen dieses Jahr Mais 🌽 angebaut wird haben wir Rindergülle 💩 ausgebracht. Die Gülle 💩 bekommen wi...
12/04/2026

Auf den Feldern, auf denen dieses Jahr Mais 🌽 angebaut wird haben wir Rindergülle 💩 ausgebracht. Die Gülle 💩 bekommen wir von unserem Partnerbetrieb aus der Futter-Mist-Kooperation. Dieser holt bei uns die mit Klee und Luzerne angesäten Felder und füttert damit seine Kühe 🐄 . Wir erhalten dafür im Gegenzug die Ausscheidungen 💩 der Tiere, welche wir als wertvollen Naturdünger auf unserern Flächen ausbringen, um damit unsere Pflanzen zu ernähren.

Der Mais 🌽, der auf den Flächen angebaut werden soll benötigt (in Abhängigkeit vom erwarten Ertragspotenzial) in etwa folgende Nährstoffe:
- 180 kg Stickstoff je Hektar
- 60 kg Phosphat je Hektar
- 220 kg Kalium je Hektar
- 50 kg Magnesium je Hektar
- 30 kg Schwefel je Hektar

Einen Teil dieses Nährstoffbedarfs decken wir mit der Rindergülle 💩 ab.
Damit die wertvollen Inhaltsstoffe und hier vor allem der in der Gülle enthaltene Stickstoff, nicht verloren gehen, wird die Gülle 💩 direkt auf dem Boden mit den Güllefass ausgebracht. Da die Gülle durch dieses Verfahren deutlich weniger Luftkontakt hat, sind die Ammoniak Emissionen sehr stark verringert. Das positive an der bodennahen Ausbringung für Euch ist, dass Ihr deutlich weniger von diesem wertvollen Naturdünger riecht 👃👍.



bayern

5 Tage nach der Aussaat der Linsen erfolgte heute das Blindstriegeln der Flächen.Die Linsen sind noch im Boden und sind ...
09/04/2026

5 Tage nach der Aussaat der Linsen erfolgte heute das Blindstriegeln der Flächen.
Die Linsen sind noch im Boden und sind dort bereits fleißig am Keimen. Aufgrund der warmen Temperaturen und der guten Bodenfeuchte sind die Linsen im Keimprozess schon sehr weit fortgeschritten und werden in wenigen Tagen aus der Erde hervor spitzen.

Wenn man ganz flach in der Erde nach den Linsensamen sucht, findet man oberhalb der Linsensamen aber auch reichlich weiße Keimfäden von Unkräutern, die unter den Bedingungen ebenso gut wachsen wie die Linsen.
Somit haben wir den optimalen Zeitpunkt zum Blindstriegeln erreicht. Die Linsen sind noch geschützt in einer etwas tieferen Bodenschicht und die Keimfäden der Unkräuter relativ dicht an der Bodenoberfläche. Somit können wir die Unkräuter mit dem Striegel perfekt im Wachstum stören ohne, dass die Keimlinge der Linsen beeinträchtigt werden.
Würden wir 2 Tage später auf die Flächen kommen, dann könnte es schon zu spät sein zum Blindstriegeln, sodass wir Gefahr laufen würden die Linsenkeimlinge beim Blindstriegeln zu beschädigen.
Das Blindstriegeln ist die Überfahrt mit dem Striegel die mitunter am meisten Fingerspitzengefühl bei der Einstellung von Zinkendruck und Fahrgeschwindigkeit braucht. Ziel ist es möglichst viele Keimfäden der Unkräuter zu stören, ohne aber dabei die Keimlinge der Linsen zu erwischen.




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Vor Ostern konnten wir unsere Linsen aussäen. Dieses Jahr haben wir grün marmorierte Linsen mit Leindotter als Stützfruc...
06/04/2026

Vor Ostern konnten wir unsere Linsen aussäen. Dieses Jahr haben wir grün marmorierte Linsen mit Leindotter als Stützfrucht und Rote, sowie Beluga Linsen mit Nackthafer als Stützfrucht im Anbau.

Jetzt hoffen wir auf eine optimale Witterung über die Saison, damit die Linsen ordentlich wachsen können und wir Euch wieder mit einer bunten Vielfalt an besten Linsen aus der Region versorgen können. Die Stützfrüchte der Linsen könnt Ihr dann in Form von Leindotteröl und Haferflocken bekommen.




Haferaussaat 2k26.Der Hafer ist die erste Kultur im Frühjahr, welche bei uns ausgesät wird. Der Hafer folgt bei uns auf ...
22/03/2026

Haferaussaat 2k26.
Der Hafer ist die erste Kultur im Frühjahr, welche bei uns ausgesät wird. Der Hafer folgt bei uns auf den meisten Flächen auf den Körnermais 🌽.
Nach der Maisernte wurde das auf der Fläche verbliebe Maisstroh gemulcht (klein gehäckselt) und vor dem Winter einmal tief mit dem Grubber bearbeitet. Vor der Aussaat vom Hafer erfolgte einige Tage zuvor eine flache Bearbeitung mit dem Grubber.



Machen Landwirte Winterschlaf, nachdem sie von Frühjahr bis Herbst voll gefordert waren 🤔?Die ganz klare Antwort ist nei...
01/02/2026

Machen Landwirte Winterschlaf, nachdem sie von Frühjahr bis Herbst voll gefordert waren 🤔?

Die ganz klare Antwort ist nein 😅.

In den Wintermonaten geht es zwar etwas ruhiger zu, aber dennoch liegen wir nicht auf der faulen Haut herum. Deswegen gibt es heute für euch mal einen kleinen Einblick was so unter anderem in den letzten Wochen passiert ist.

Die frostigen Tage um den Jahreswechsel haben den Boden schön gefrieren lassen. Somit konnten wir auf unsere Felder fahren ohne Spuren im Boden zu hinterlassen. Dies haben wir genutzt um mit dem Teleskoplader und angebauter Astsäge Waldränder und Feldgehölze zurück zu schneiden. Diese Arbeit muss regelmäßig gemacht werden, damit die Äste nicht zu sehr in die Ackerflächen hinein wachsen und dort Schäden an unseren Maschinen anrichten können.

Außerdem werden die Wintermonate zur Wartung und Pflege der Maschinen genutzt. Es werden also alle Maschinen gründlich gewaschen und danach auch entsprechend abgeschmiert. Die Kabinen der Traktoren werden ordentlich gereinigt und wenn nötig werden Reparaturen durchgeführt, damit wir sorgenfrei in die neue Saison starten können.

Des Weiteren haben wir auch noch von unserem Partnerbetrieb aus der Futter-Mist-Kooperation Gülle abgeholt und bei uns eingelagert. Somit hat dieser mehr verfügbaren Lagerraum über den Winter für die anfallende Gülle der 🐄 und wir brechen Arbeitsspitzen im Frühling, da wir die Gülle schneller auf dem Feld ausbringen können und nicht so viel Zeit auf der Straße verlieren.

Demnächst geht es aber wieder auf den Felder rund. Seit heute ist die Sperrfrist für stickstoffhaltige Dünger vorbei und es ist somit wieder erlaubt Gülle auf den Feldern auszubringen. Heißt sobald der Schnee weg ist und es die Befahrbarkeit zulässt wird auch das bei uns einer der ersten Arbeiten auf dem Feld sein.

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In diesem Jahr haben wir uns im Anbau von Kidneybohnen 🫘 probiert.Die Aussaat erfolgte am 24 Mai auf einer Fläche von ei...
26/10/2025

In diesem Jahr haben wir uns im Anbau von Kidneybohnen 🫘 probiert.

Die Aussaat erfolgte am 24 Mai auf einer Fläche von einem Hektar.
Damit wir die 🫘 so gut es geht frei von Unkraut halten können haben wir uns entschieden die Kidney🫘 mit der Einzelkornsämaschine zu säen. Der Reihenabstand von 75cm ist zwar für die 🫘 nicht ganz ideal (50 cm wären besser gewesen), aber wir haben uns an dem bedient was unser Fuhrpark hergab.
Durch die Aussaat mit 75 cm Reihenabstand konnten wir zur Unkrautregulierung unserer Hacke nutzen. Mit dieser erfolgten 4 Durchfahrten durch die 🫘, bis diese mit ihren Blättern die Reihen geschlossen hatten. Dass es bei 75 cm Reihenabstand tatsächlich zum Reihenschluss kam (also kein Boden durch die Blätter mehr sichtbar war), hat uns positiv überrascht.

Durch den vielen Regen im Sommer sind zwar wieder einige Unkräuter gewachsen, diese haben die Ernte jedoch nicht beeinträchtigt.

Die Ernte der 🫘 erfolgte am 15 Oktober. Dabei gab es zwei Herausforderungen.
Herausforderung 1 war, das die Schoten der 🫘 teilweise bis auf den Boden gewachsen sind. Heißt das Schneidwerk vom Mähdrescher musste so tief wie möglich arbeiten, um möglichst wenig 🫘 schon vor dem Mähdrescher zu verlieren.
Herausforderung 2 war, dass die 🫘 ganz im Korntank der Maschine ankommen und möglichst wenig gebrochen sind. Hierzu musste der Mähdrescher besonders sanft eingestellt werden, aber trotzdem intensiv genug dreschen, damit die 🫘 aus den Schoten kommen.

Am Ende vom Tag konnten beide Herausforderungen gemeistert werden, sodass wir uns für den ersten Versuch über einen sehr guten Ertrag freuen konnten.

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Bereits am 24. August haben wir unseren Raps gesät. Zur Aussaat haben wir das Rapssaatgut mit Weißkleesamen gemischt. So...
28/09/2025

Bereits am 24. August haben wir unseren Raps gesät. Zur Aussaat haben wir das Rapssaatgut mit Weißkleesamen gemischt. Somit haben wir in einer Überfahrt die Hauptkultur und die Untersaat ausgesät.

Vor der Rapsaussaat wurden die Flächen mehrmals mit dem Grubber bearbeitet. Damit der Raps gut mit Nährstoffen versorgt ist und zügig durchstarten kann, wurden die Flächen vor der Aussaat mit Rindergülle gedüngt.

Da sich der Raps, aber auch viele Unkräuter, hervorragend entwickelt haben stand am 19 September die erste Durchfahrt mit der Hacke an. Da wir an diesem Wochenende sehr warmes Wetter hatten konnten die ausgehackten Unkräuter schnell vertrocknen und der Bereich zwischen den Rapsreihen ist wieder sauber.

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Rückblick auf ein arbeitsintensives Wochenende.Nachdem wir einige Tage Regenpause hatten, konnten wir am Freitag mit der...
21/07/2025

Rückblick auf ein arbeitsintensives Wochenende.
Nachdem wir einige Tage Regenpause hatten, konnten wir am Freitag mit der Ernte weitermachen. Da die Wettervorhersage bereits ab Samstag Nachmittag Gewitter gemeldet hat sind die Mähdrescher auf Vollgas gelaufen um möglichst viele Körner vom Halm zu bekommen.
Zum Glück war Petrus am Samstag auf unserer Seite und die angekündigten Gewitter haben uns nicht getroffen. So konnten wir am Samstag bis etwa 20 Uhr weiter dreschen, bis uns dann ein Regenschauer zum Feierabend zwang. Zum Glück hat es nicht viel geregnet, sodass wir am Sonntag gegen Mittag wieder loszuziehen konnten mit den Mähdrescheren und so bis zu den Gewittern am Abend einge Hektar ins Trockene bringen konnten.

Wir haben an diesem Wochenende bei uns Weizen, die ersten Linsen und Dinkel gedroschen.

Jetzt haben wir aber (leider) wieder eine Regenpause. Wir hoffen mal, dass diese nicht all zu lang wird, da noch einge Hektar reifes Getreide darauf warten geerntet zu werden.

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