Weingut Disibodenberg

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Weingut Disibodenberg Was bleibt, wenn man alles Überflüssige weglässt? Ein Ort. Eine Haltung. Und womöglich unser Wein. www.weingut-disibodenberg.de

Das Weingut Disibodenberg versteht Herkunft als Verpflichtung.Der Disibodenberg ist kein Etikett, sondern Maßstab.

Die Lese geht. Zeit für Ideen.Die letzten Trauben sind weitgehend im Keller. Wochen, in denen wenig anderes zählt als We...
22/09/2026

Die Lese geht. Zeit für Ideen.

Die letzten Trauben sind weitgehend im Keller. Wochen, in denen wenig anderes zählt als Wetter, Reife, Entscheidungen – und der richtige Moment.

Jetzt wird es etwas ruhiger. Im Weinberg jedenfalls.

Wir haben die Zeit genutzt, um vier Pakete zu kuratieren, die einen ziemlich guten Weg durch unsere Kollektion weisen: Sekt, Riesling, Pinot Noir – und mit DisiStart kommen je sechs Flaschen für alle, die den Disibodenberg näher kennenlernen möchten.

Keine Restekisten. Keine Zufallsauswahl. Sondern Weine, von denen wir finden, dass sie zusammengehören – und die zeigen, was uns wichtig ist: Herkunft, Linie und verdammt viel Handarbeit.

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, ein paar davon kennenzulernen.

Vier Pakete. Vier Wege zum Disibodenberg.

"Hurra, wir lesen noch" :).. noch mittendrin: ein Lebenszeichen und beste Grüße aus unseren Lagen. Hier für Euch ein paa...
14/09/2026

"Hurra, wir lesen noch" :)
.. noch mittendrin: ein Lebenszeichen und beste Grüße aus unseren Lagen. Hier für Euch ein paar aktuelle Schnappschüsse aus dem echten Leben ...

NEUES AUS DER LESEUnsere Lese läuft in diesen Tagen auf Hochtouren. Und Ralf bringt die ersten kerngesunden Pinot-Noir-T...
10/09/2026

NEUES AUS DER LESE

Unsere Lese läuft in diesen Tagen auf Hochtouren. Und Ralf bringt die ersten kerngesunden Pinot-Noir-Trauben aus dem Montfort nach Hause.

Der Montfort ist unsere große Burgunderlage: über fünf Hektar in Alleinbesitz, nach Süden ausgerichtet, geprägt von Tonschiefer über vulkanischem Untergrund. Und ziemlich steil. In Teilen erreicht der Hang über 75 Prozent Steigung und gehört damit zu den steilsten Weinbergen Deutschlands und Europas.

Wo es so steil wird, endet die Arbeit der Maschinen. Hier wird von Hand gelesen. Traube für Traube. Und in den Eimer kommt nur, was unseren Vorstellungen entspricht. Dass diese Art des Weinbaus einen eigenen Namen trägt, gefällt uns durchaus: Heroic Viticulture – heroischer Weinbau. In diesem Jahr wurden wir von der internationalen Initiative CERVIM in ihren Kreis aufgenommen. Ein großer Begriff für eine sehr konkrete Sache: steile Hänge, sorgfältige Selektion und viele fleißige Hände.

Und die dürfen sich irgendwann auch ausruhen. Wenn spät am Abend die letzten Trauben im Keller sind, gönnen sich unsere Mitstreiter den ersten Fedi. Noch kein fertiger Wein. Eher ein erstes Lebenszeichen des neuen Jahrgangs.

Vom Steilhang ins Glas. Dazwischen liegt vor allem eines: Zeit.

Die Lese nimmt Fahrt auf.Heute bringt Ralf die ersten Pinot-Noir-Trauben des Jahres auf den Disibodenberg. Jetzt liegt e...
07/09/2026

Die Lese nimmt Fahrt auf.

Heute bringt Ralf die ersten Pinot-Noir-Trauben des Jahres auf den Disibodenberg.
Jetzt liegt es an uns, das Potenzial dieser Trauben mit Geduld und Präzision weiterzuführen.

-noir

„Die Lotsin geht von Bord.“Liebe Charlotte,gestern hattest Du Deinen letzten offiziellen Arbeitstag im Weinhaus des Meis...
31/08/2026

„Die Lotsin geht von Bord.“

Liebe Charlotte,

gestern hattest Du Deinen letzten offiziellen Arbeitstag im Weinhaus des Meisenheimer Hofes. Und nach 29 Jahren ist ein „Danke“ ganz sicher ein viel zu kleines Wort.

29 lange Jahre hast Du die Proben und den Verkauf der Weine und Sekte des Weingutes Disibodenberg geprägt – mit tiefer Sachkenntnis, großer Zugewandtheit und jeder Menge Charme. Wobei „Verkauf“ Deine Arbeit ohnehin nur sehr unzureichend umschreibt. Du hast vielmehr herrenlose Weine in Deinem ungemein weitläufigen Freundeskreis vermittelt, als nur schnöden Sales betrieben:

Du warst und bist Concierge im besten Sinne des Wortes. Concierges sind jene legendären Gastgeber mit dem großen, kostbaren Buch, in dem die Vorlieben und Eigenheiten aller ihrer wichtigen Gäste vermerkt sind. Wer welchen Wein liebt, wer was zuletzt probiert hat, was man beim nächsten Besuch unbedingt zeigen sollte und so viele persönliche Notizen mehr. Allein: Du brauchst dieses Buch gar nicht, denn Du trägst das alles in Deinem Kopf und, wichtiger noch, in Deinem Herzen. Und wichtig sind Dir ohnehin alle.

Gestern haben wir Deinen Ausstand gefeiert. Jeder hat von seinem ganz persönlichen Erlebnis mit Dir erzählt – ausgewählt aus zahllosen Geschichten und Anekdoten, die sich in 29 Jahren angesammelt haben. Und während ich zuhörte, wurde mir noch einmal bewusst, was für ein Privileg Gastgeberschaft sein kann, wenn sie von einem Menschen wie Dir gelebt wird.

Ich selbst habe Dich leider erst in diesem Jahr kennenlernen dürfen. Um Jahrzehnte zu spät, wie ich inzwischen weiß. Vielleicht macht gerade das für mich ausnahmslos jede Begegnung mit Dir zu etwas ganz Besonderem.

Liebe Charlotte, danke für 29 Jahre Disibodenberg. Danke für Deine Kenntnis, Deine geistreiche Art, Deinen Charme und Dein Gedächtnis. Vor allem aber danke für die Art, wie Du Menschen begegnest.

Ich bin sehr froh, dass Du in unserer Nähe bleibst, denn einen letzten offiziellen Arbeitstag kann man womöglich feiern, eine Gastgeberin wie Dich schickt man allerdings niemals ganz in den Ruhestand.

Bruno SchulzBruno
Team Meisenheimer Hof
und Weingut Disibodenberg

❤️
30/08/2026

❤️

VIER MONOPOLLAGEN - EINE HANDSCHRIFTAm Disibodenberg wird 1.700 Jahren nachweislich Wein kultiviert. Römer, Kloster, Hil...
28/08/2026

VIER MONOPOLLAGEN - EINE HANDSCHRIFT

Am Disibodenberg wird 1.700 Jahren nachweislich Wein kultiviert. Römer, Kloster, Hildegard von Bingen: die Geschichte ist hier Teil der Landschaft.

Heute bewirtschaftet das Weingut Disibodenberg vier Monopollagen in der Odernheimer Gemarkung: Kloster Disibodenberg, Montfort, Kapellenberg und Langenberg. Steil- und Steilstlagen mit bis zu 70 Prozent Steigung, eine der steilsten Lagen in Europa, geprägt von Schiefer, Sandstein und vulkanischem Gestein.

Als Mitglied der internationalen Initiative CERVIM – „Heroic Viticulture!“ stehen wir für den Erhalt dieser besonderen Kulturlandschaften und Weinbaukultur: viel Handarbeit, kleine Parzellen, geringe Erträge und sehr besondere Weine.

Riesling vom Kloster Disibodenberg. Pinot Noir aus Montfort und Langenberg und Grauburgunder vom Kapellenberg. Vier Lagen, jede mit einem eigenem Charakter und verbunden durch eine gemeinsame Handschrift.

In unserem Sekthaus Disibodenberg entstehen aus jahrelanger Expertise jährlich 40.000 Flaschen feine Sekte in traditioneller Flaschengärung, geprägt von Zeit, Reife und Präzision.

Weingut Disibodenberg
Herkunft. Handwerk. Haltung.

Jetzt lernt Ihr uns richtig kennen:
Vereinbart gerne eine Probe bei uns im Weingut oder im Weinhaus Meisenheimer Hof per email oder Messenger.

Oder bestellt vorab ein DisiStart-Paket zum Kennenlernpreis im Shop.

Weingut Disibodenberg
Am Disibodenberg 2, 55571 Odernheim
mail [at] weingut-disibodenberg.de
+49 (0)6753 -123 77 843

Gestern war Steillagentag.Das Weinhaus Wesenbach ist eine Genossenschaft. Nur keine Winzergenossenschaft im klassischen ...
23/08/2026

Gestern war Steillagentag.

Das Weinhaus Wesenbach ist eine Genossenschaft. Nur keine Winzergenossenschaft im klassischen Sinne. Hier haben sich nicht Winzer zusammengeschlossen, um gemeinsam Wein zu erzeugen und zu vermarkten. Sondern Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufen, Erfahrungen und Blickwinkeln, die beschlossen haben, sich gemeinsam für Weinberge und Kulturlandschaft zu engagieren.

Man könnte das ein innovatives Modell gesellschaftlicher Partizipation nennen. Gemeinschaftliches Eigentum. Bürgerengagement. Vielleicht sogar Crowdfunding. Nur ohne „Crowd“. Ohne Szene, Kiez, ohne Matcha Latte und Tischkicker. Was das tatsächlich bedeutet, versteht man ohnehin besser im Weinberg als in einer Präsentation.

Gestern haben wir uns also in einer unserer Steillagen getroffen. Nicht zur Sitzung. Sondern zum Arbeiten. Die Traubenzone musste entlaubt werden. Von Hand. Also standen wir gemeinsam im Hang, Reihe für Reihe, Rebstock für Rebstock. Menschen, die ihren Alltag sonst in Unternehmen, Büros oder ganz anderen Zusammenhängen verbringen. An diesem Tag hatten alle dieselbe Arbeit vor Augen. Und dieselben Reben in der Hand. Man lernt dabei einiges. Zum Beispiel, wie lang eine Rebzeile werden kann. Wie wenig romantisch Steillage ist, wenn man mittendrin steht. Und wie schnell abstrakte Begriffe wie Handarbeit, Kulturlandschaft oder Weinbau eine ziemlich konkrete Bedeutung bekommen. Wir haben gearbeitet. Gemeinsam gegessen. Geredet und einander zugehört. Erfahrungen ausgetauscht, Gedanken weitergesponnen, unterschiedliche Perspektiven kennengelernt.

Später ging es in den Keller. Dort haben wir Fassweine aus dem vergangenen Jahr probiert. Weine auf ihrem Weg. Noch nicht fertig, noch nicht auf Wirkung gebracht. Man schmeckt, diskutiert, wartet, probiert noch einmal. Man reserviert ein halbes Fass oder ein viertel. Auch das ist eine Form des Zuhörens. Und irgendwann wurde aus dem Arbeitstag ein Abend. Und aus dem Abend ein Fest.

Vielleicht liegt genau darin die besondere Idee des Weinhauses Wesenbach. Menschen beteiligen sich nicht einfach an einem Unternehmen. Sie beteiligen sich an einer Sache. Mit Kapital, selbstverständlich, aber auch mit Wissen, mit Erfahrung, mit Beziehungen, mit Zeit, mit Gedanken und manchmal ganz schlicht mit zwei Händen. Das verändert den Blick. Wer selbst ein paar Stunden in einer Steillage gearbeitet hat, schaut anders auf eine Flasche Wein. Und vielleicht auch auf die Landschaft, aus der sie kommt.

Plötzlich stellt sich eine Frage, die weit über Wein hinausgeht: Was lohnt sich eigentlich?

Lohnt sich eine Steillage, die sich der Mechanisierung widersetzt? Lohnt sich Handarbeit, wenn sie Zeit kostet? Lohnt es sich, Kulturlandschaften zu erhalten, deren Wert in keiner Bilanz vollständig auftaucht? Und was bedeutet dieses „Lohnen“ überhaupt? Wir sind es gewohnt, darauf ziemlich schnell eine Antwort zu geben. Aufwand auf die eine Seite, Ertrag auf die andere, was übrig bleibt, entscheidet. Ein Tag wie gestern bringt diese einfache Rechnung ein wenig durcheinander. Denn Landschaft hat einen Wert, Gemeinschaft auch, Wissen, das weitergegeben wird, Erfahrung, die geteilt wird, ein Weinberg, der bewirtschaftet bleibt, ein Gespräch zwischen Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. All das lässt sich nur schwer in eine Excel-Tabelle schreiben. Es ist trotzdem da.

Vielleicht ist das die eigentliche Rendite dieser Genossenschaft: dass Menschen Verantwortung nicht delegieren, sondern teilen. Dass sie nicht nur darüber sprechen, was erhalten werden sollte, sondern hingehen und anfangen. Reihe für Reihe, Rebstock für Rebstock. Nicht alles, was sich rechnet, ist wertvoll. Und nicht alles, was wertvoll ist, lässt sich ausrechnen.

"Cuvéetieren" bedeutet, verschiedene Weine, Rebsorten, Jahrgänge oder Lagen bewusst miteinander zu verschneiden oder zu ...
21/08/2026

"Cuvéetieren" bedeutet, verschiedene Weine, Rebsorten, Jahrgänge oder Lagen bewusst miteinander zu verschneiden oder zu mischen. Ziel ist es, einen harmonischen, ausbalancierten und geschmacklich perfekten Wein zu kreieren. Dazu bedarf es etlicher Sachkenntnis und sehr viel Erfahrung.

Mit Kellermeister Thomas Zenz, Patron Christian Held und Winzermeister Magnus Blätz stehen die Richtigen zusammen. Das wird spannend. Im Weingut Disibodenberg haben wir uns auf den Weg gemacht, den nächsten DEVON zu schaffen: ein balancierter Riesling aus dem Klosterberg, einem Weinberg, der schon dem Kloster Disibodenberg und Hildegard von Bingen als Wirtschaftslage diente.

Pinot Noir DayGestern war der 18. August. Und eigentlich war gestern schon „Pinot Noir Day“. Spätburgundertag. Eigentlic...
19/08/2026

Pinot Noir Day

Gestern war der 18. August. Und eigentlich war gestern schon „Pinot Noir Day“. Spätburgundertag. Eigentlich. Ich habe den Partytrain mit den feiernden Gratulanten erst einmal durchgewunken, die Fähnchen, die Herzchen, die Flaschenbildchen, das internationale Rebsortenbeglückwünschungswesen, Destination Aktionstag. Man muss ja nicht immer gleich auf jeden Zug aufspringen, nur weil gerade irgendwo Musik läuft.

Denn eigentlich geht es beim Pinot Noir für mich um etwas ganz anderes: um Montfort, um Langenberg, um diese besondere Verbindung aus Freude, Eleganz und Ernsthaftigkeit, die ein guter Spätburgunder hinbekommt, ohne sich dafür ein Samtsakko anzuziehen und drei Semester Burgund daherdozieren zu müssen.

Vor allem aber geht es mir um einen Ort: also, mit einem Tag Verspätung, dafür aber herzhafter und ziemlich genau so gemeint: „Herzlichen Pinot Noir Day, mein liebes Weingut Disibodenberg. Keiner kann es hier so schön wie du.“

Bruno
Team Weingut Disibodenberg

Adresse

Am Disibodenberg 1
Odernheim
55571

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