Herringschenhof

Herringschenhof Rassegeflügelzüchter mit Schwerpunkt auf Erhaltungszucht und Mitglied im Sonderzuchtverein seltener Haubenhühner.

Selbstversorger aus Überzeugung mit Fokus auf nachhaltige und naturnahe Landwirtschaft. Hühner Landleben Bauernhof Geflügel Gemüse Anbau Marmeladen Einkochen Obst

⚠️ Achtung: Hitze kann für unser Geflügel lebensgefährlich werden! ⚠️Bei den aktuell angekündigten Temperaturen von bis ...
22/06/2026

⚠️ Achtung: Hitze kann für unser Geflügel lebensgefährlich werden! ⚠️

Bei den aktuell angekündigten Temperaturen von bis zu 38 °C und einer mehrtägigen Hitzewelle mit 35–38 °C sollten wir alle besonders aufmerksam auf unsere Tiere achten.

Dauerhafte Hitze und vor allem schwüle Tage stellen für Geflügel eine erhebliche Belastung dar. Hühner besitzen keine Schweißdrüsen und können daher nicht schwitzen. Ihre einzige Möglichkeit zur Kühlung ist das Hecheln – und das kostet viel Energie. Alt Tiere haben noch schneller Probleme.

❗ Die größten Gefahren:

🔸 Kollaps und Kreislaufversagen
Bereits ab etwa 25–27 °C geraten Hühner in Hitzestress. Bei Temperaturen über 35 °C oder hoher Luftfeuchtigkeit kann es innerhalb weniger Stunden zu einer lebensbedrohlichen Überhitzung kommen.

🔸 Darmschäden („Leaky Gut“)
Um den Körper zu kühlen, wird Blut von den Organen zur Haut umgeleitet. Dadurch wird der Darm schlechter versorgt und Krankheitserreger wie Salmonellen können leichter in den Blutkreislauf gelangen.

🔸 Legeeinbruch
Die Tiere fressen weniger und trinken mehr. Das kann zu geringerer Legeleistung, dünneren Eierschalen und Gewichtsverlust führen.

⚠️ Warnsignale für Hitzestress:

• Hecheln mit weit geöffnetem Schnabel
• Abgespreizte Flügel
• Bewegungsunlust und Apathie
• Blasse Kämme und Kehllappen
• Bläuliche Verfärbungen an Läufen und Schnabel

✅ Sofortmaßnahmen:

💧 Stets frisches, kühles Wasser bereitstellen.
Tränken regelmäßig reinigen und nachfüllen. Mehrere Wasserstellen im Schatten verteilen, damit die Tiere keine weiten Wege zurücklegen müssen. Eisflaschen können helfen, das Wasser länger kühl zu halten.

🌳 Schatten und gute Belüftung schaffen.
Für ausreichend Schatten im Auslauf sorgen und den Stall gut durchlüften. Ventilatoren können unterstützen, sollten aber keine direkte Zugluft erzeugen.

🌾 Fütterung anpassen.
Möglichst morgens und abends in den kühleren Stunden füttern. Vitamin C oder Elektrolyte im Trinkwasser können nach Rücksprache mit dem Tierarzt hilfreich sein.

🪣 Feuchte Bereiche anbieten.
Ein leicht angefeuchtetes Sand- oder Staubbad kann die Tiere zusätzlich entlasten.

🙏 Bitte schaut in diesen Tagen mehrmals täglich nach euren Tieren und kontrolliert regelmäßig die Wasserversorgung. Durch die hohen Temperaturen kann Wasser sehr schnell verkeimen oder „umkippen“. Deshalb sollten Tränken täglich gereinigt und das Wasser mehrfach frisch bereitgestellt werden.

🚨 Erste Hilfe bei Hitzeschock beim Geflügel 🚨

Anzeichen:
• Starkes Hecheln mit weit geöffnetem Schnabel
• Flügel weit abgespreizt
• Schwäche, Taumeln oder Umfallen
• Apathie oder Bewusstlosigkeit
• Bläuliche Verfärbungen an Kamm, Kehllappen, Schnabel oder Läufen

Sofortmaßnahmen:

✅ Tier sofort in den Schatten oder einen kühlen, gut belüfteten Raum bringen.

✅ Füße, Läufe und die unbefiederte Haut mit kühlem (nicht eiskaltem) Wasser befeuchten. Wassergeflügel unter Beobachtung ins Wassser setzen.

✅ Ein feuchtes Handtuch unter das Tier legen oder die Beine vorsichtig in kühles Wasser stellen.

✅ Für Luftbewegung sorgen (z. B. Ventilator in ausreichendem Abstand).

✅ Frisches Wasser anbieten, wenn das Tier noch selbstständig trinken kann.

❌ Kein Eiswasser über das Tier schütten.
❌ Das Tier nicht zwangsweise tränken – es könnte sich verschlucken.
❌ Das Tier nicht in eiskaltes Wasser tauchen.

Wenn sich der Zustand nicht innerhalb kurzer Zeit bessert oder das Tier bewusstlos ist, sollte umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden.!!

Auch wenn sich das Tier erholt, sollte es in den nächsten 24–48 Stunden genau beobachtet werden, da Folgeschäden an Kreislauf und Organen möglich sind.

Wenige Minuten Aufmerksamkeit können Leben retten. !!!

Bild: 🕊️ Diese 2-jährige Gans ist heute Morgen leider verstorben.

Trotz aller Bemühungen gestern Abend und Nacht hat sie den Kampf nicht geschafft. Sie hatte sich in der Nacht sogar etwas erholt, fraß wieder ein wenig und trank selbstständig. Umso trauriger ist es, dass sie die morgen Stunden nicht überstanden hat.🥺

Der Verlust zeigt leider, wie gefährlich die aktuelle Hitze für unser Geflügel werden kann. Bitte achtet besonders auf eure Tiere, kontrolliert sie mehrmals täglich und sorgt für ausreichend frisches Wasser, Schatten und Kühlung.

Ruhe in Frieden, kleine Maus. 🖤

20/06/2026

Die Veterinärbehörde des Kreises Kleve wendet sich an alle gewerblichen und privaten Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter im Kreis Kleve. Nach 30 Jahren ohne Ausbrüche wurden im Frühjahr 2026 mehrere Fälle der hochansteckenden „Newcastle-Krankheit“ (ND / „Newcastle-Disease“) in kommerziellen Geflügelhaltungen in Brandenburg und Bayern festgestellt. Diese Tierseuche wird aufgrund der ähnlichen Krankheitssymptome auch als „atypische Geflügelpest“ bezeichnet. Der Kreis Kleve ruft alle Halterinnen und Halter von Hühnern und Puten auf, ihre Tiere durch verpflichtende Impfungen zu schützen und die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umzusetzen. Für den Menschen ist das Virus in der Regel ungefährlich. In sehr seltenen Fällen kann es bei engstem Kontakt zu einer leichten Bindehautentzündung kommen. Der Verzehr von Fleisch und Eiern infizierter Tiere ist unbedenklich. https://ogy.de/llmn (Quelle: Kreis Kleve/kd)

Symbolbild Geflügel (Quelle: ND STOCK - stock.adobe.com/ KI-generiert)

Beachtung ‼️Der Kreis Kleve weist darauf hin, dass sowohl gewerbliche als auch private Geflügelhalter die Biosicherheits...
11/06/2026

Beachtung ‼️

Der Kreis Kleve weist darauf hin, dass sowohl gewerbliche als auch private Geflügelhalter die Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen, einhalten und bei Bedarf weiter erhöhen müssen.
In Deutschland besteht für Hühner und anderes gehaltenes Geflügel eine Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit (ND). Bei Verstößen können empfindliche Bußgelder verhängt werden.

Impfbescheinigungen und Impfnachweise sollten daher jederzeit verfügbar sein. Zudem wird empfohlen, alle erforderlichen Dokumentationen, insbesondere Besucherprotokolle sowie Aufzeichnungen über Ein- und Ausgänge von Personen, Fahrzeugen und Materialien, sorgfältig zu führen und für Kontrollen bereitzuhalten.

Hinweis: Die konkreten Pflichten und Bußgeldregelungen ergeben sich aus den jeweils geltenden tierseuchenrechtlichen Vorschriften. Für aktuelle Anordnungen im Kreis Kleve sollten die Veröffentlichungen des Kreis Kleve beachtet werden.

Passt auf eure Tiere auf 🙏

Kreis-Veterinärbehörde warnt vor
Newcastle-Krankheit bei Geflügel

Impfpflicht für alle gewerblichen und privaten Hühner- und Putenhaltungen / Aufruf zu Schutzmaßnahmen

Kreis Kleve – Die Veterinärbehörde des Kreises Kleve wendet sich an alle gewerblichen und privaten Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter im Kreis Kleve. Nach 30 Jahren ohne Ausbrüche wurden im Frühjahr 2026 mehrere Fälle der hochansteckenden „Newcastle-Krankheit“ (ND / „Newcastle-Disease“) in kommerziellen Geflügelhaltungen in Brandenburg und Bayern festgestellt. Diese Tierseuche wird aufgrund der ähnlichen Krankheitssymptome auch als „atypische Geflügelpest“ bezeichnet. „Wir rufen alle Halterinnen und Halter von Hühnern und Puten auf, ihre Tiere durch verpflichtende Impfungen zu schützen und die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umzusetzen“, so Diana Nienhaus, Leiterin der Kreis-Veterinärbehörde. Für den Menschen ist das Virus in der Regel ungefährlich. In sehr seltenen Fällen kann es bei engstem Kontakt zu einer leichten Bindehautentzündung kommen. Der Verzehr von Fleisch und Eiern infizierter Tiere ist unbedenklich.

Symptome erkennen – Verdacht sofort melden

In Deutschland gibt es eine bundesweite Impfpflicht für sämtliche Hühner- und Putenhaltungen. Der Impfschutz muss regelmäßig aufgefrischt werden. Tierärztinnen und Tierärzte, die die Bestände betreuen, stehen für Beratungen zur Verfügung und unterstützen bei der Umsetzung der Impfungen. Die Newcastle-Krankheit zeigt ähnliche Symptome wie die klassische Geflügelpest. Typische Erkrankungsanzeichen sind Abgeschlagenheit und Apathie, Augenentzündungen und Atemnot, ein deutlicher Rückgang der Legeleistung, Schwellungen an Kopf und Kehllappen, gründlicher Durchfall sowie Lähmungen und neurologische Störungen. Es gibt unterschiedliche Krankheitsverläufe. Bei hochansteckenden Verläufen sterben infizierte Tiere meist innerhalb weniger Tage. Es können jedoch auch mildere Krankheitsverläufe mit unspezifischen Symptomen auftreten. Beim Verdacht auf die Newcastle-Krankheit muss sofort die zuständige Veterinärbehörde informiert werden, um eine Laboruntersuchung einzuleiten. Die Newcastle-Krankheit ist gesetzlich meldepflichtig.

Biosicherheitsmaßnahmen überprüfen

Die Newcastle-Krankheit verbreitet sich über direkten Tierkontakt, kontaminierte Gegenstände und Personen. Deshalb gilt es, die bestehenden Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügelhaltungen kritisch zu überprüfen und diese bei Bedarf zu verbessern. Besonders wichtig sind die Kontrollen von Personenkontakten wie Besuchern und Dienstleistern sowie die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Ställen und Ausrüstung. Unbedingt vermieden werden soll der Austausch von Geräten und Materialien zwischen verschiedenen Haltungen. „Jede Halterin und jeder Halter ist verpflichtet, das Risiko eines Eintrags oder einer Weiterverbreitung der Krankheit zu minimieren“, so Veterinärin Nienhaus. Denn im Fall eines bestätigten Ausbruchs müssen alle Tiere des betroffenen Bestands tierschutzgerecht getötet werden. Auch bei der Newcastle-Krankheit werden Schutz- und Überwachungszonen von drei bzw. zehn Kilometern eingerichtet. In diesen Zonen gelten strenge Auflagen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Weitere Informationen zur Newcastle-Krankheit („Newcastle Disease“), zu Impfungen und zu Biosicherheitsmaßnahmen gibt es auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts (www.fli.de).

🪿 Brutanleitung für Gänseeier (besonders Versand-Eier) Gänseeier sind empfindlicher als Hühnereier und brauchen etwas me...
15/05/2026

🪿 Brutanleitung für Gänseeier (besonders Versand-Eier)

Gänseeier sind empfindlicher als Hühnereier und brauchen etwas mehr Geduld. Mit Versand-Eiern ist die Vorbereitung besonders wichtig, damit die Schlupfrate gut wird. Im allgemein ist Kunstbrut bei Vassergeflügel nicht einfach und braucht gutes Wissen und vernünftige Geräte. Daher als Tipp wenn die Möglichkeit besteht Naturbrut wählen!

1. Nach dem Erhalt der Versand-Eier
Eier nicht sofort einlegen ‼️

Versand-Eier müssen sich erst „beruhigen“.

So gehst du vor:
- Eier vorsichtig auspacken
- Nicht schütteln oder drehen
- Spitze Seite nach unten lagern
- 24-48 Stunden ruhen lassen
(bei starkem Versandstress lieber 24 Stunden)

Motorbrüter !
Lagerung:
- Temperatur: ca. 12–16 °C
- Nicht im Kühlschrank
- Luftfeuchtigkeit eher trocken
- Karton leicht schräg stellen

2. Eier kontrollieren
Vor dem Einlegen prüfen/ schieren :
Nicht verwenden:
- Risse
- eingedrückte Stellen
- Blubber
Reinigen?
Nur trocken reinigen:
- vorsichtig abbürsten
- niemals unter Wasser waschen

3. Brutmaschine vorbereiten:
Die Maschine sollte mindestens 24 Stunden vorher laufen.
Temperatur:
- 37,6 °C
Luftfeuchtigkeit:
- Erste Phase: 60 %
Schlupfphase: +80 %

Wichtig:
Gänseeier brauchen:
- gute Belüftung
- regelmäßiges Wenden
- später Kühlung und Besprühen

4. Eier einlegen :
- Spitze Seite leicht nach unten
- Bei Handwendung ein X und O markieren

5. Brutverlauf Tag für Tag:
Tage 1–7
- Temperatur: 37,6 °C
- Luftfeuchtigkeit: 60 %
- Eier mindestens 4–6× täglich wenden
- Tag 8 – erstes Schieren
- Mit einer Schierlampe prüfen.

Du solltest sehen:
- Blutadern
- dunklen Punkt (Embryo)
- Klare Eier ohne Entwicklung entfernen.

Tage 8–14
Weiter: wenden, Temperatur halten,
-1× Täglich 5 Minuten leicht kühlen

Ab Tag 12:
- 1× täglich 10 Minuten leicht kühlen
- Danach lauwarm besprühen mit Wasser
- Das imitiert die Gans, die nass aufs Nest zurückkommt.

Tage 18–24
- Kühlzeit langsam auf 20 Minuten erhöhen
- Kühlen 2 × 20 Minuten am Tag
- Weiter besprühen
- 4–6× täglich wenden

Tage 24
- schieren
- Kühlzeit langsam auf 20 Minuten erhöhen
- Kühlen 2 × 20 Minuten am Tag
- Weiter besprühen
- 4–6× täglich wenden

Tag 25- 26
- Jetzt sollte das Ei fast komplett dunkel sein.
- Temperatur auf 37,4 °C
- Luftfeuchtigkeit 70- 75% erhöhen
- wenden Beenden
- Weiter besprühen

6. Schlupfphase
Ab Tag 27–28
- Luftfeuchtigkeit auf bis 80-90 % erhöhen
- Nicht mehr kühlen
- Nicht mehr sprühen

Die Eier jetzt ruhig liegen lassen.
7. Schlupf
Je nach Rasse:
meist Tag 28–31
schwere Rassen manchmal länger

Ganz wichtig:
Nicht zu früh helfen!
Viele Gössel brauchen:
12–48 Stunden vom ersten Pick bis zum Schlupf
Zu frühes Öffnen kann Blutungen verursachen. ‼️

8. Nach dem Schlupf
Die Gössel: erst im Brüter trocknen lassen,
danach in warme Aufzuchtbox Anfangstemperatur:
ca. 30 °C. Jede Woche etwas senken
Tipps speziell für Versand-Eier
Schlupfrate bei Versand-Eiern
Normal sind oft nur:
40–70 %
manchmal weniger
Das liegt meistens immer an:
- Erschütterungen
- Temperaturschwankungen
- beschädigten Hagelschnüren

Häufige Fehler:
❌ Transport Schäden, Veränderungen an der Luftblase auch minimal > 50% Chance ob Hagelschnur intakt bleibt. Auch trotz Befruchtung kann es sein das sich nichts entwickelt ( zu sehr beschäftigt) oder es im Laufe der Zeit abstirbt. Man kann aber auch Glück haben. Daher 50% Chance
❌ Zu hohe Luftfeuchtigkeit am Anfang
❌ Zu wenig Wenden
❌ Versand-Eier sofort einlegen
❌ Zu starkes Besprühen
❌ Brüter ständig öffnen

- Wichtig bei der Kunstbrut: Brutapparat vor und nach jeder Brut reinigen und desinfizieren

- Flächenbrüter benötigen (wegen der fehlenden Zirkulation) eine etwas höhere Temperatur (ca. 0,2-0,4 °C) als Motorbrüter. Zudem ist wegen der leicht unterschiedlichen Temperatur im Brutkasten ab dem 4. Tag regelmäßiges Lüften und Umschichten der Eier notwendig

- Die Länge der Kühlzeit hängt auch von der Raumtemperatur ab, in dem der Brüter steht. Die Eier sollen sich merklich abgekühlt haben, aber noch warm sein.

- Luftfeuchtigkeit & Temperatur täglich überprüfen (die Bruttemperatur wird an der Ei-Oberkante gemessen] Lassen Sie die geschlüpften Küken solange in der Brutmaschine, bis der Flaum komplett getrocknet ist. Dann mindestens paarweise umquartieren (niemals allein) ! Am besten aber min 48 std nach Schlupf im Gerät lassen.

Eier richtig lagern - Frische vom Hof bewahrenUnsere frischen Hofeier/ Speiseeier sind ab dem Legedatum mindestens 28 Ta...
29/04/2026

Eier richtig lagern - Frische vom Hof bewahren

Unsere frischen Hofeier/ Speiseeier sind ab dem Legedatum mindestens 28 Tage ungekühlt haltbar. Damit sie ihre Frische und ihren vollen Geschmack möglichst lange behalten, ist die richtige Lagerung besonders wichtig. ‼️

🥚Eier sollten immer mit der spitzen Seite nach unten gelagert werden. Der Grund dafür ist die Luftkammer, die sich am stumpfen Ende des Eis findet. Wenn diese oben bleibt, bleibt auch das Eigelb schön mittig und kommt nicht so schnell mit der Schale in Berührung. Das schützt das Ei und trägt dazu bei, dass es länger frisch bleibt. Die Luftkammer vergrößert sich über die Zeit.

Bis etwa zum 29. Tag nach dem Legen können Eier ungekühlt gelagert werden, sofern sie sauber, unbeschädigt und bei gleichmäßiger Temperatur aufbewahrt werden. Deshalb dürfen Eier in Deutschland in dieser Zeit auch ohne Kühlung verkauft werden.

Ab dem 29. Tag empfehlen wir, die Eier im Kühlschrank zu lagern. Dort können sie noch mindestens weitere 2 bis 4 Wochen haltbar sein, je nach Frische und Lagerbedingungen. Wichtig ist, dass sie nach dem Kühlen nicht wieder längere Zeit bei Zimmertemperatur liegen, da sich sonst Kondenswasser bildet und Keime leichter durch dir Schale eindringen können. Also wer sofort Kühlt sollte auch dabei bleiben.

Ein einfacher Frischetest ist der Wassertest: Frische Eier sinken im Wasser auf den Boden und bleiben flach liegen. Ältere Eier richten sich auf oder schwimmen oben, weil die Luftkammer im Inneren mit der Zeit größer wird. Eier die Oben schwimmem sind nicht gleich schlecht. Aufschlagen und testen !

So bleiben Eier lange frisch, für besten Geschmack, hohe Qualität und natürlichen Genuss . 🤤🤤

🌸🐣 Frohe Ostern vom Herringschenhof 🐔💛Wir wünschen euch und euren Liebsten ein wunderschönes Osterfest, sonnige Frühling...
04/04/2026

🌸🐣 Frohe Ostern vom Herringschenhof 🐔💛

Wir wünschen euch und euren Liebsten ein wunderschönes Osterfest, sonnige Frühlingstage und viele kleine Glücksmomente. 🌼🥚

Danke, dass ihr unsere Seite und Rassegeflügelzucht begleitet, unterstützt und ein Teil unserer Gemeinschaft seid, das bedeutet uns sehr viel.

Genießt die Zeit, lasst es euch gut gehen und bleibt gesund!

💛 Herzliche Ostergrüße vom Herringschenhof

Entwurmen von Geflügel Gesundheit für unsere Hühner, Enten und Gänse⁉️Die regelmäßige Entwurmung ist ein wichtiger Besta...
01/04/2026

Entwurmen von Geflügel
Gesundheit für unsere Hühner, Enten und Gänse⁉️

Die regelmäßige Entwurmung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge bei Geflügel. Auch bei artgerechter Haltung können Hühner mit Parasiten in Kontakt kommen, etwa über den Boden, Wildvögel oder Futterreste. Ein Wurmbefall bleibt oft lange unbemerkt, kann jedoch die Vitalität und Legeleistung der Tiere deutlich beeinträchtigen.

Woran erkennt man einen Wurmbefall?

Typische Anzeichen sind Gewichtsverlust trotz normaler Futteraufnahme, blasse Kämme, Durchfall oder ein Rückgang der Legeleistung. In manchen Fällen wirken die Tiere auch allgemein schlapp oder struppig im Gefieder. Auch neurologische Auffälligkeiten wie Gleichgewichtsstörungen, unsicheres Laufen oder Lähmungserscheinungen können in seltenen Fällen auf einen stärkeren Wurmbefall hinweisen.

Warum ist Entwurmen so wichtig?

Würmer schwächen das Immunsystem und können die Aufnahme wichtiger Nährstoffe stören. Unbehandelt kann ein starker Befall sogar lebensbedrohlich werden. Durch eine gezielte Entwurmung tragen wir dazu bei, unser Geflügel gesund, aktiv und leistungsfähig zu halten. 👍

Einfluss von Wurmbefall auf Befruchtung und Schlupf !

Ein oft unterschätzter Aspekt eines Wurmbefalls ist dessen Einfluss auf die Fortpflanzung. Auch wenn Würmer nicht direkt die Befruchtung verhindern, kann ein Befall die körperliche Verfassung der Tiere deutlich beeinträchtigen. Dadurch kann es zu einer geringeren Befruchtungsrate, mehr unbefruchteten Eiern sowie schwächeren Embryonen kommen.

Vor allem ein geschwächter Hahn zeigt oft weniger Aktivität, was sich direkt auf die Befruchtung auswirkt. Gleichzeitig kann bei Hennen die Eibildung durch Nährstoffmangel leiden, was sich negativ auf die Eiqualität und damit auch auf die Schlupfergebnisse auswirkt.

Eine gute Tiergesundheit ist daher die Grundlage für erfolgreiche Nachzucht. Durch eine gezielte Kontrolle und, wenn nötig, Entwurmung tragen wir dazu bei, optimale Bedingungen für Befruchtung und gesunde Küken zu schaffen.

Wie oft sollte entwurmt werden?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Haltungsform, der Bestandsgröße und dem Kontakt zu anderen Tieren. Besonders im Frühjahr ist der Wurmdruck am höchsten, da feuchte Bedingungen und steigende Temperaturen die Entwicklung und Verbreitung von Wurmeiern begünstigen.
Viele Halter setzen daher auf regelmäßige Kotuntersuchungen, um den tatsächlichen Bedarf festzustellen, anstatt routinemäßig zu entwurmen. So wird gezielt und verantwortungsvoll behandelt.

Wie wird entwurmt?

Wir setzen auf eine sogenannte „Bestandsentwurmung“, bei der alle Tiere gleichzeitig behandelt werden, um den Infektionskreislauf effektiv zu durchbrechen. Als bewährtes Mittel verwenden wir Flimabend mit dem Wirkstoff Flubendazol. Die Verabreichung erfolgt über das Trinkwasser, sodass jedes Tier die notwendige Wirkstoffmenge zuverlässig aufnehmen kann. Die Behandlung erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von 7 Tagen mit einer Dosierung von 1,43 mg Flubendazol pro kg Körpergewicht. 🐓

Während der Behandlung sollte genau auf die richtige Dosierung sowie auf eine gleichmäßige Wasseraufnahme durch alle Tiere geachtet werden.

Wartezeiten und Verbraucherschutz
Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ist selbstverständlich:

- Wartezeit für Eier: 0 Tage
- Wartezeit für essbare Gewebe (Fleisch und Innereien): 2 Tage

So wied sicher gestellt, dass die Produkte jederzeit sicher und bedenkenlos verzehrt werden können.

Unsere Philosophie in der Haltung

Es sollte großen Wert auf eine natürliche und tiergerechte Haltung gelegt werden. Sauberkeit im Stall, regelmäßiges Ausmisten und abwechslungsreiche Ausläufe helfen dabei, den Infektionsdruck gering zu halten.

Fazit
Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema Entwurmung schützt nicht nur die Gesundheit des Geflügels, sondern sichert auch langfristig die Qualität unserer Produkte. Gesunde Tiere sind die Grundlage für eine nachhaltige und erfolgreiche Geflügelhaltung.

🎉 5 Jahre Herringschenhof 🎉Heute feiern wir ein ganz besonderes Jubiläum:Seit 5 Jahren gibt es meine Herringschenhof-Sei...
30/03/2026

🎉 5 Jahre Herringschenhof 🎉

Heute feiern wir ein ganz besonderes Jubiläum:
Seit 5 Jahren gibt es meine Herringschenhof-Seite nun schon! 🐔🤍

Was als Idee begonnen hat, ist mit viel Herz, Arbeit und Leidenschaft gewachsen – und ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.

Auch wenn der Herringschenhof nun nach Niedersachsen gezogen ist, bleiben die Erhaltungsrassezucht und meine große Liebe zum Rassegeflügel natürlich bestehen. 🐓
Und natürlich gibt es weiterhin die leckeren Eier meiner Federkugeln. 🥚🤍
Ein neues Verkaufs-Häuschen ist bereits in Planung.

Mit der Zeit werde ich auch meine Leidenschaft für Gemüseanbau und Selbstversorgung wieder aufleben lassen. 🌱
Darauf freue ich mich schon sehr – und es wird fleißig geplant!

Ich freue mich darauf, hier etwas Neues aufzubauen und euch auf diesem Weg mitzunehmen.

Danke an alle, die mich begleiten und unterstützen! 🫶

Auf viele weitere schöne Jahre! 🌿

21/03/2026

5 Jahre bin ich jetzt schon auf Facebook. Vielen Dank für euren Support bis hierhin! Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. 🙏🤗🎉

„Nestbau, Brutpflege und Haltung von Rasse & Hausgänsen“ 🪿Hausgänse sind domestizierte Wasservögel, die ursprünglich von...
19/03/2026

„Nestbau, Brutpflege und Haltung von Rasse & Hausgänsen“

🪿
Hausgänse sind domestizierte Wasservögel, die ursprünglich von Wildgänsen abstammen, vor allem von der Graugans. Trotz jahrhundertelanger Zucht haben sie viele ihrer natürlichen Verhaltensweisen behalten, insbesondere beim Nestbau und bei der Brutpflege.

Die Brutzeit von Hausgänsen beginnt meist im Frühjahr, häufig zwischen Februar und April, abhängig von Rasse, Witterung und Haltung. In dieser Zeit sucht sich die Gans einen geeigneten Nistplatz. Bevorzugt werden ruhige, geschützte und trockene Bereiche, zum Beispiel in einer Stall-Ecke, unter Sträuchern oder in speziell vorbereiteten Nestern.🪺

Der Nestbau erfolgt überwiegend durch das Weibchen. Sie sammelt Materialien wie Stroh, Heu, Gras und kleine Zweige und formt daraus eine flache Mulde. Ein besonders wichtiges Merkmal ist das Auspolstern des Nestes mit Daunenfedern, die sich die Gans aus der Brust rupft. Diese Daunen sorgen für eine optimale Wärmespeicherung und schützen die Eier vor Auskühlung.

Ein Gelege besteht in der Regel aus 5 bis 12 Eiern. Nachdem die Gans mit dem Legen fertig ist, beginnt sie mit dem Brüten. Die Brutdauer beträgt etwa 28 bis 30 Tage. Während dieser Zeit verlässt die Gans das Nest nur kurz zum Fressen und Trinken. Der Ganter übernimmt eine wichtige Schutzfunktion: Er verteidigt das Nest und die Gans energisch gegen Eindringlinge.

🐣Die Küken, auch Gössel genannt, sind Nestflüchter. Das bedeutet, dass sie bereits kurz nach dem Schlüpfen sehen, laufen und selbstständig Nahrung aufnehmen können. Dennoch bleiben sie eng bei der Mutter, die sie führt und schützt.

‼️Für Halter von Hausgänsen gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

Ein geeigneter Nistplatz sollte frühzeitig bereitgestellt werden. Dieser sollte trocken, sauber, zugluftfrei und ruhig gelegen sein. Stroh eignet sich besonders gut als Nistmaterial.

Während der Brutzeit ist es besonders wichtig, die Gans möglichst nicht zu stören. Häufiges Nachsehen oder Eingreifen kann dazu führen, dass sie das Nest verlässt oder unruhig wird. In den meisten Fällen weiß die Gans genau, was sie tut, da ihr Verhalten stark von natürlichen Instinkten geprägt ist.

Eingriffe durch den Halter sollten nur dann erfolgen, wenn wirklich Probleme auftreten, zum Beispiel bei beschädigten Eiern, starker Verschmutzung oder offensichtlicher Gefahr für die Tiere.

Eine ausreichende Versorgung mit frischem Wasser und ausgewogenem Futter ist essenziell, da die Gans während der Brut viel Energie benötigt. In der Nähe des Nestes sollte immer Wasser verfügbar sein.

Hygiene spielt ebenfalls eine große Rolle. Verschmutzte oder nasse Nester können Krankheiten begünstigen und die Entwicklung der Eier beeinträchtigen.

Nach dem Schlupf sollten Halter darauf achten, dass die Küken Zugang zu geeignetem Futter und flachem Wasser haben, damit sie nicht ertrinken. Zudem ist Schutz vor Raubtieren besonders wichtig.

Der Nestbau und die Brutpflege bei Hausgänsen zeigen, dass viele natürliche Instinkte trotz Domestikation erhalten geblieben sind. Mit der richtigen Haltung und etwas Zurückhaltung seitens des Halters können die Tiere ihre Küken erfolgreich und selbstständig aufziehen. 🩵

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Osnabrück
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