13/06/2022
🌈Klösterliche Erdbeeren🍓🍓🍓
Neutralität hin oder her – wenn es um Erdbeeren geht, lässt die Verfasserin dieser Zeilen einfach mal alle Zurückhaltung fallen und behauptet: „Klosters Erdbeeren sind am besten!“ Die vom Klostergut Loccum . Gerade eben haben sie wieder die Probe aufs Exempel bestanden. Nase über die Schale gehalten, Aroma tief eingesogen, die erste süße rote Frucht in den Mund geschoben. Der Rest ist purer Genuss!
Unser heißer Tipp: Das Erdbeerfeld an der Alten Zollstraße zwischen Loccum und Münchehagen ist zum Selbstpflücken freigegeben: Täglich (!), 8 bis 18 Uhr, könnt Ihr Euch dort zwischen die Reihen knien und das voraussichtlich noch bis Anfang Juli.
Ulrike und Hans Werner Eggers sorgen dafür, dass wir genießen können. Jetzt bereits im 15. Jahr. In ihrem landwirtschaftlichen Betrieb gehören die Erdbeeren zum Standbein „Sonderfrüchte“. Ihr Spargel fällt auch in diese Kategorie, neu dabei ist ein Kürbisfeld. Alles zu Erntezeiten auch fix und fertig gepflückt zu bekommen an den kleinen Verkaufsständen in Loccum, Rehburg, Leese – und in einigen anderen Dörfern nahe bei Loccum. „Ausschließlich Direktvertrieb“, sagt Ulrike und hat es eilig, weil sie noch Erdbeeren und Spargel zu einem Gasthaus bringen muss. Direktvertrieb eben.
Mit Ulrike und Hans Werner haben wir uns aber nicht nur wegen der Erdbeeren getroffen, sondern auch, um uns von ihnen etwas mehr zum Leben und Arbeiten auf einem so besonderen Hof wie dem Klostergut erzählen zu lassen. Und davon, wie es ist, in einem Haus zu leben, das gut und gern 800 Jahre alt ist und immer noch den Namen „Siechenhaus“ trägt. Dessen Wände einen Meter dick sind, in dem es zwar niemals richtig warm wird, in dem es aber garantiert nicht spukt – obwohl es vor Jahrhunderten Hospiz für die Mönche war.
Packt Euch die Neugierde? Mehr zu Klostergut und Siechenhaus und von der barocken Freitreppe, die sich ein Abt daran bauen ließ, erzählen wir Euch im Juli auf unserer Homepage www.rehburg-loccum.de.
Klostergut Loccum
www.klostergut-loccum.de