Als Hausbrauerei hatte sie in der Oggersheimer Straße 12 einen eigenen Ausschank. Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges sind natürlich nicht spurlos an der Brauerei vorbeigegangen, die Inflation brachte Schwierigkeiten. Es folgte die Verlegung der Produktionsstätte in den Stadtteil Rheingönheim. Damit war der Grundstock für das legendäre Rheingönheimer Weizenbier gelegt worden, kurzum Rheingönhe
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Weizenbier wurde zu einem Begriff. Zur gleichen Zeit, als die Brauerei im Jahre 1925 nach Rheingönheim verlegt wurde, eröffnete man auch einen Brauereiausschank. Dieses bekam den Namen "Braustübel" und erfreute sich nicht nur wegen des Bieres sondern auch aufgrund des sehr guten Essen sowie der wöchentlichen eigenen Schlachtung sehr großer Beliebtheit. Mit dem Anwachsen der Verbraucherschaft stieg auch der Ausstoß von Jahr zu Jahr, um bis Ausbruch des letzten Krieges eine nie geahnte Spitze zu erreichen. Nach Beseitigung erheblicher Schäden am Betrieb konnte unter erschwerten Umständen das legendäre Weizenbier unter der Bezeichnung "Weizengold-Spezial" wieder gebraut werden. Die Betriebseinrichtungen wurden Anfang der 80er Jahre bedeutend verbessert und die einzelnen Betriebsabteilungen den steigenden Anforderungen entsprechend ausgebaut. Umbauten haben zusätzliche Lagerräume entstehen lassen, die auf lange Sicht gesehen der weiteren Steigerung der Produktion gewachsen sind. Aufgrund des Wachstums wurde die Investition in eine moderne Flaschenreinigungs- und Flaschenabfüllanlage sowie eine Etikettiermaschine mit einer Stundenleistung von 18.000 Flaschen notwendig. Hinzu kam noch eine automatische Kastenwasch-, eine Auspack- und eine Einpackmaschine. Der Fuhrpark wurde erweitert und Vorkehrungen getroffen, um alle Kunden in der Pfalz und Nordbaden mit Rheingönheimer Weizenbier zu versorgen. Unter anderem wurden die Brauereien BBK Kaiserslautern sowie die Eichbaum Mannheim von Rheingönheim aus beliefert um die steigenden Ausliefermengen zu bewältigen sowie den überregionalen Markt zu bedienen. Aufgrund fehlender Expansionsmöglichkeiten am Standort Rheingönheim sowie in erheblichem Maß notwendiger Modernisierungsmaßnahmen hinsichtlich Sicherheit und Umwelt wurde bis heute die Produktion in die Hand der Parkbrauerei Pirmasens gelegt, welche im Jahr 1995 mit der ebenfalls regionalen Bellheimer Brauerei fusionierte. Bis zum heutigen Tag wird das Rheingönheimer Weizenbier im Old-School-Style unter eigenem, legendärem Namen vertrieben und kommt mit den altehrwürdigen Bügelflaschen, der unveränderten Etikettierung sowie einem produkteigenen Kasten stilecht im Retro-Look zum anspruchsvollen Weizenbiertrinker …