März 1878 geben die Ingenieure Georg Mahn und Friedrich Ohlerich bekannt, dass sie die Julius Meyersche Bierbrauerei – den Ursprung der Hanseatischen Brauerei Rostock – käuflich erworben haben. Fortan macht sich ihr Betrieb als „Mahn & Ohlerich Bierbrauerei“ einen guten Namen.
1914 – Erster Weltkrieg
Als der Erste Weltkrieg ausbricht werden Mitarbeiter eingezogen, Rohstoffe kontingentiert und di
e M&O Bierbrauerei muss um ihre Existenz fürchten.
1918 – Wachstum
Zwischen den Kriegen kann die Mahn & Ohlerich Bierbrauerei AG zahlreiche regionale Brauereien übernehmen.
1938 – Zweiter Weltkrieg
Erst mit Beginn des Zweiten Weltkrieges ändert sich die Lage: Restriktionen, Rohstoffknappheit und zuletzt sogar Bombenangriffe sorgen für tiefe Einschnitte.
1947 – Planwirtschaft
Bereits Anfang 1947 wird in der Doberaner Straße wieder gebraut. Zu Beginn der 1950er-Jahre weist der volkseigene Betrieb „VEB Rostocker Brauerei“ – so der Name der Brauerei zu DDR-Zeiten – trotz der aufkommenden Planwirtschaft dynamisches Wachstum auf und erreicht wieder das Absatzniveau von 1939.
1989 – Mauerfall
Am 9. Im Zuge der Wende wird die „VEB Rostocker Brauerei“ in die „Rostocker Brauerei GmbH“ umgewandelt.
2011 – M&O: Die Legende lebt! Im Jahre 1878 erblickt M&O, das legendäre Bier aus der Rostocker Brauerei Mahn & Ohlerich, das Licht der Welt. Von 1945 bis 2011 hatte es das mild-gehopfte Pils jedoch nicht mehr gegeben. Seit 2011 braut die Hanseatische Brauerei Rostock wieder ein Bier wie damals aus Wasser, Malz, Hefe – und 100 Prozent Aromahopfen. Als Botschafter ihrer Heimatstadt tragen die Rostocker Biere mit Stolz das Rathaus und den Greif aus dem Rostocker Stadtwappen im Logo – und im Herzen. Doch Rostocker steht nicht nur in der Tradition einer 750-jährigen Rostocker Braukultur, es ist das Küstenbier, das seit Generationen mit Rostock und den Rostockern verbunden ist.