Auf dieser Seite werden Informationen rund um den Landwirtschaftlichen Betrieb "MeierBuur" in Oelstorf mit Schwerpunkt unserer leckeren Heide-Kartoffeln gegeben. Die Sorten
Cilena (festkochend),
Belana (weitestgehend festkochend) und
Laura (rote Schale, festkochend)
findet ihr am Kartoffelstand in Oelstorf in verschiedenen Gebinden zu jeder Tageszeit. Brennholz frisch oder 2jährig abgelagert gi
bt es auf Nachfrage. Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt uns gerne eine Nachricht. Kurze Historie zum Hof MeiersBuur:
Unser Hof ist seit jeher als "Meiers Hoff" bekannt, dies stammt noch aus der Zeit der Lehensvergabe an königstreue Fürsten. Der damalige Bauer war verpflichtet den Zehnten seines Erwirtschafteten dem Lehensherren zu überlassen. Dies traf damals auf alle landwirtschaftlichen Betriebe zu. Zur Entlastung des Gutsherrn mussten alle Höfe der Umgebung, sowie der näher gelegenen Dörfer ihren zehnten Teil auf dem Meierhof abliefern. In diesem Fall war unser Hof (MeiersBuur genannt) verpflichtet, eine Scheune für den Zehnten zu errichten. Anfang des 17.Jahrhunderts kam der Hof in Besitz der Westermanns. Dieser heiratete 1616 aus Niendorf am Walde ein. Der letzte Träger des Namens Westermann lebte bis 1951 auf dem Hof.
1909 wurde unser Wohnhaus ,welches wir heute noch bewohnen, errichtet.
1926 kam mit Karl Petersen aus Gödenstorf unser heutiger Name auf den Hof. Er war es auch, welcher anfing, in größerem Stil unbrauchbare Ackerstücke aufzuforsten. Zu dieser Zeit hatte unser Hof einen Viehbestand von:
• 4-6 Zuchtsauen
• mehrere Ferkel
• 13 Milchkühe
• 25 Jungvieh
• 50-60 Hühner
• 3-4 Hähne
• 3 Pferde
In den 30er Jahren wurden alte Gebäude durch neue ersetzt. Da Pferde zu Kriegszeiten der Wehrmacht übergeben werden mussten, erlitt der Hof einen Verlust von drei Zugpferden. Diese wurden jedoch einige Jahre darauf durch einen Traktor (Lanz Bulldog) mit "starken" 24PS ersetzt.
1960 übernahm Karl Heinz Petersen den Hof, welcher nun auch als Ausbildungsbetrieb geleitet von Hilde Petersen diente. Der Viehbestand wurde um
• 45 Milchkühe
• 25 Jungvieh
• 35 Mastbullen
• und 300 Schweine aufgestockt. Die Gründung der EG und folglich billigere landwirtschaftliche Produkte aus dem Ausland und die Landflucht führten dazu, dass ab 1985 nur noch ein Mitarbeiter stundeweise beschäftigt wurde. Man musste sich auf die gewinnbringendsten Bereiche spezialisieren. Ab 1990 konzentrierte man sich daher neben den landwirtschaftlichen Erzeugnissen einzig und allein auf die Schweinemast. Sämtliche Ställe wurden zu Schweineställen umgebaut. So wurde Platz für rund 600 Schweine geschaffen.
1990 übernahm dann Jürgen Petersen den Betrieb und führt ihn seither. Die Viehhaltung wurde 2016 bis auf 5 freilaufender Hühner und einen Hahn aufgegeben. Heute stehen die Vermarktung von selbst erzeugten Kartoffeln und Kamin- und Ofenholz im Vordergrund.