15/08/2026
Da sind sie: Reneklauden.
Also die größere, grünere und aromatischere Schwester der Mirabelle.
…okay, nicht besonders hübsch - auf den ersten Blick- aber die inneren Werte zählen ja bekanntlich.
Und die sind wirklich formidabel und haben uns und alle Kundinnen und Kunden, die sie probiert haben, absolut überzeugt.
Saftig, süß und mit einem wunderbaren Aroma.
Dazu noch bio und regional vom Demeter-Betrieb aus Saarwellingen.
Ganz exklusiv nur bei Pauls Frischekiste und nur für ganz kurze Zeit in geringer Menge.
Aber was sind Reneklauden?
Hinter dem Namen Reneklauden, auch Renekloden oder Reineclauden genannt, verbirgt sich eine alte, edle Unterart der Pflaume. Ein Rosengewächs, das im Saarland und angrenzenden Frankreich früher noch in jedem Hausgarten und auf jeder Streuobstwiese zu finden war, mittlerweile aber nahezu ausgestorben ist.
Die runden, kleineren, meist grünen/grün-gelben Früchte zeichnen sich durch ein besonders saftiges Fruchtfleisch und ein feines, süß-säuerliches Aroma aus. Botanisch gehören sie zum Steinobst.
Reneklauden weisen einen hohen natürlichen Zuckergehalt auf und eignen sich für verschiedene Zubereitungsarten oder direkt rohköstlich vom Baum als süßer Snack oder als Zutat im Müsli und Fruchtsalat.
Absolut hervorragend sind sie als Belag für Kuchen, Tartes, im Crumble und im Hefegebäck.
Durch den hohen Pektingehalt sind sie natürlich ideal für Siessschmeer, Gelees, Konfitüren und Kompott.
Kulinarische harmonieren sie sehr gut mit Tonkabohne, Zimt, Vanille, Ingwer oder in Kombination mit deftigen, würzigen Speisen.
Ein süßes, scharfes Chutney aus der Reneclaude ist ein Gedicht und passt perfekt als Beilage zum Grillen.
…außerdem auch noch gesund und reich an Kalium, Beta-Carotin (Provitamin A) und Vitamin C.
Was will man mehr?
Lagerungshinweis:
Die Früchte reifen nach der Ernte kaum nach und sind druckempfindlich. Sie sollten im Kühlschrank gut gekühlt gelagert und innerhalb weniger Tage gegessen oder verarbeitet werden.