Bauernhof Renz

Bauernhof Renz Wir sind ein Familienbetrieb mit BIO Milchviehhaltung. Unser Hof liegt im schönen Westallgäu

10/09/2026

Wenn alles Hand in Hand geht!

Diese Woche ging gleich actionreich los: Am Dienstag stand unser 5. Schnitt an. Gras und Mais wurden gehäckselt und auf zwei Silos verteilt – damit wir später in beiden Silos eine möglichst gleichmäßige Mischung für die Fütterung haben.

Das bedeutet aber auch: doppelte Arbeit beim Vorbereiten, Häckseln, Einfahren und Abdecken – und einiges an Logistik. Es wurde ein langer Tag von früh morgens bis spät in die Nacht.

Und natürlich hat uns 20 Minuten vor Schluss noch ein heftiges Gewitter erwischt. Umso schöner zu sehen, dass kurzfristig nochmal zusätzliche Helfer kamen und alle mit angepackt haben. Denn Silo abdecken gehört vermutlich bei niemandem zu den Lieblingsarbeiten – zwei Silos erst recht nicht. 😅

Am Ende hat alles Hand in Hand geklappt. Nach dem trockenen Sommer freuen wir uns außerdem riesig über einen wirklich guten 5. Schnitt. 🌱

Danke an für den spontanen Einsatz mit 2 Häcksler und alle helfenden Hände – auf euch ist Verlass!

P.S.: Unsere gestrige „Neuentwicklung beim Silofestfahren“ war natürlich ein kleiner Gag. 😉

09/09/2026

Auch in der Siliertechnik bleibt die Entwicklung nicht stehen!

Nach intensiver Entwicklungsarbeit konnten wir erstmals zum 5.Schnitt unsere neueste Maschine zur Silo-Verdichtung unter Praxisbedingungen einsetzen.

Die technischen Highlights: extreme Verdichtung durch besonders schmale Bereifung
- außergewöhnlich enger Wendekreis
- optimale Gewichtsverteilung
- enorme Zeitersparnis beim Festfahren

Die ersten Tests liefern vielversprechende Ergebnisse. Das aktuelle Modell bildet deshalb bereits die Basis für weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

Und wir sind nicht allein: Ein namhafter Traktorenhersteller ist bereits mit an Bord und treibt die Entwicklung gemeinsam mit uns weiter.

Mehr dürfen wir zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht verraten. 🤫

  – auch ein Mehrwert für unsere VerpächterAls Naturland-Betrieb werden wir jedes Jahr regelmäßig kontrolliert – teilwei...
07/09/2026

– auch ein Mehrwert für unsere Verpächter

Als Naturland-Betrieb werden wir jedes Jahr regelmäßig kontrolliert – teilweise auch unangemeldet. Das bedeutet für uns natürlich zusätzlichen Aufwand. Umso schöner, wenn die Zertifizierung auch einen ganz konkreten Mehrwert bringt.

Ein aktuelles Beispiel sind unsere Streuobstwiesen: 🍎🍏
Derzeit können Naturland-zertifizierte Äpfel für rund 38 € je 100 kg vermarktet werden. Konventionelle Äpfel liegen im Vergleich bei etwa 14 € je 100 kg.

Und davon können auch unsere Verpächter profitieren: Werden Streuobstwiesen von uns entsprechend bewirtschaftet und sind Teil unserer Zertifizierung, können auch die Äpfel der Eigentümer entsprechend vermarktet werden.

So wird aus den regelmäßigen Kontrollen und der ökologischen Bewirtschaftung ein ganz konkreter Mehrwert – für uns und für die Eigentümer unserer Flächen. 🌿

Und vielleicht gibt es ja noch die eine oder andere Wiese in unserer Umgebung, für die eine langfristige und verlässliche ökologische Bewirtschaftung interessant wäre. Wir freuen uns über einen unverbindlichen Kontakt.

Renz GbR | Naturland-Betrieb

Grünlanderneuerung – die Trockenheit als Chance nutzenTrotz – oder vielleicht gerade wegen – der extremen Trockenheit ha...
22/08/2026

Grünlanderneuerung – die Trockenheit als Chance nutzen

Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der extremen Trockenheit haben wir uns dieses Jahr an ein größeres Projekt gewagt.

Dafür haben wir uns einen südlich ausgerichteten Hang ausgesucht, der besonders stark unter der Trockenheit gelitten hat. Teilweise war dort kaum noch ein brauchbarer Grasbestand vorhanden. Die Genehmigung für die Grünlanderneuerung hatten wir bereits im Frühjahr beantragt – jetzt war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen.

Ganz wichtig war uns dabei die fachliche Begleitung durch Hans Koch, der uns durch den gesamten Prozess geführt und Schritt für Schritt vorgegeben hat, wie wir vorgehen. Denn wenn wir einen bestehenden Grünlandbestand komplett neu aufbauen, wollen wir möglichst wenig dem Zufall überlassen.

Ziel: Ein Bestand, der mit Extremen besser zurechtkommt

Auch bei der Saatmischung setzen wir auf die Empfehlung von Hans Koch. Die Mischung ist stark von leistungsfähigen Weidelgräsern geprägt, enthält aber gleichzeitig Rot- und Weißklee.

Gerade eine gute Durchwurzelung und ein vielfältiger Bestand sollen uns dabei helfen, das Grünland langfristig nutzungsstabiler und klimaresilienter aufzustellen.

Nach der Aussaat wurde die Fläche mit der Güttlerwalze bearbeitet und angewalzt.

Und jetzt heißt es: 🌧️🌱 Regen und wachsen lassen!

Nach der langen Trockenperiode und mit dem jetzt einsetzenden Regen sind wir guter Dinge, ein ziemlich gutes Zeitfenster erwischt zu haben. Jetzt sind wir selbst gespannt, wie sich der neue Bestand entwickelt.

Schritt 1: Den Boden auf Vordermann bringen

Zunächst ging es um die Grundnährstoffversorgung. Dafür haben wir Gülle sowie verrotteten Kompost mit Rindermist ausgebracht. Zusätzlich kamen größere Mengen eines hochreaktiven Kalkes auf die Fläche, der anschließend untergepflügt wurde.

Unser Ziel dabei: Nicht nur die obersten Zentimeter verbessern, sondern auch in tieferen Bodenschichten Bedingungen schaffen, in die unsere zukünftigen Pflanzen gerne hineinwurzeln.

Gelagerter und mehrfach gewendeter feiner Humus.
Hier kamen ca 16T pro Hektar aufs Feld.

Anschließend wurde gepflügt, mit der Kreiselegge eingeebnet und das Saatbett vorb

Die letzten Wochen haben uns in der Landwirtschaft ganz schön beschäftigt.Wir hatten eine Trockenheit, wie wir sie in di...
22/08/2026

Die letzten Wochen haben uns in der Landwirtschaft ganz schön beschäftigt.

Wir hatten eine Trockenheit, wie wir sie in dieser Form bei uns bisher kaum erlebt haben. Flächen, die normalerweise eher zu nass und kaum befahrbar sind, waren plötzlich unsere besten Standorte. Auf anderen Wiesen ist das Wachstum nahezu komplett zum Stillstand gekommen – während teilweise nur noch die Pflanzen weitergewachsen sind, die wir eigentlich gar nicht im Bestand haben wollen.

Gerade im Biobereich stellt uns das vor große Herausforderungen. Futter wird knapp, Zukauf ist schwierig und teuer – und natürlich macht man sich Gedanken: Wie geht es weiter? Wie viel Futter wächst noch nach? Was bedeutet das für den Winter?

Jetzt ist endlich der Regen zurück. 🌧️ Und wir hoffen sehr, dass unsere Wiesen noch einmal richtig durchstarten.

Gleichzeitig versuchen wir, aus der Not eine Tugend zu machen und die Trockenheit auch als Chance zu sehen. Denn gerade jetzt zeigt sich sehr deutlich, welche Gräser mit solchen Bedingungen zurechtkommen – und welche nicht.

Deshalb versuchen wir, unsere Grünlandbestände langfristig stabiler und klimaresilienter aufzustellen.

Unter anderem haben wir auf einigen Flächen rund 250 kg Kainit pro Hektar ausgebracht. Damit wollen wir die Futterqualität und Schmackhaftigkeit unterstützen und gleichzeitig die aktuell ohnehin stark geschwächte Gemeine Rispe weiter zurückdrängen. So soll wieder mehr Platz für wertvollere und widerstandsfähigere Futterpflanzen entstehen.

Und wir gehen noch einen Schritt weiter: Auf einer Wiese, die sehr stark von Gemeiner Rispe und Bastardweidelgras geprägt war, haben wir einen echten Versuch gestartet und den Bestand komplett neu angelegt.

Wie wir dabei vorgegangen sind, welche Mischung wir säen und was wir uns davon versprechen, zeigen wir euch im nächsten Beitrag.



Jetzt ist endlich der Regen zurück. 🌧️ Und wir hoffen sehr, dass unsere Wiesen noch einmal richtig durchstarten.

Zum lang ersehnten Regen haben wir Gülle ausgebracht, damit die Gräser gleich mit Nährstoffen versorgt werden, wenn sie wieder wachsen.

Wir versuchen, unsere Grünlandbestände la

20/08/2026

Kinderferienprogramm auf unserem Hof

Richtig schön, heute so viele fleißige und begeisterte Kinder bei uns auf dem Hof zu haben!

Bei der Rätseltour wurde kräftig mit angepackt: Kälberboxen einstreuen, Kühe füttern und immer wieder neue Hinweise zum Schatz suchen. Besonders das Kälber streicheln und der direkte Kontakt mit den Tieren sorgten natürlich für große Begeisterung.

Am Ende wurde dann auch noch die vermisste Glocke vom kleinen Kälbchen Cadisha gefunden!

Vielen Dank an alle Kinder und Helfer für diesen schönen Nachmittag!

Kälber Schatzsuche KinderAufDemBauernhof

Heute durften wir im Rahmen einer Naturland-Lehrfahrt eine Gruppe von Landwirtinnen, Landwirten und Interessierten bei u...
17/07/2026

Heute durften wir im Rahmen einer Naturland-Lehrfahrt eine Gruppe von Landwirtinnen, Landwirten und Interessierten bei uns auf dem Betrieb begrüßen.

Insgesamt wurden drei Milchviehbetriebe mit unterschiedlichen Schwerpunkten besucht – wir freuen uns sehr, dass wir ein Teil davon sein durften.
Gerade in der Landwirtschaft ist der Austausch untereinander unglaublich wertvoll. Jeder arbeitet die meiste Zeit auf seinem eigenen Betrieb – umso wichtiger ist es, sich regelmäßig zu treffen, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Wir teilen gerne sowohl unsere Erfolge als auch die Herausforderungen, denen wir täglich begegnen. Denn gemeinsam können wir unsere Landwirtschaft weiterentwickeln.

Ein herzliches Dankeschön an Naturland für die tolle Organisation und die Möglichkeit, die Vernetzung unter uns Landwirtinnen und Landwirten zu fördern!

15/07/2026

Auf geht's in die nächste Etappe!

Für unsere Rinder ging es heute eine Stufe höher hinauf auf die Berge. Rund 20 Tiere aus unserer Herde verbringen diesen Sommer bei und Martina im Bregenzerwald.

Ein herzliches Dankeschön an Älpler Markus, der mit viel Erfahrung und Herzblut täglich ein Auge auf unsere Tiere hat.

Wir durften das Hochtreiben begleiten und mithelfen – immer wieder ein besonderes Erlebnis. Wir wünschen Mensch und Tier einen guten Alpsommer!


23/06/2026

Frischer Wind!
Wenn die Temperaturen steigen, leiden auch unsere Kühe. Deshalb haben wir heute Morgen spontan zusätzliche Ventilatoren installiert – direkt am Futtertisch, damit beim Fressen ein frischer Wind um die Nase weht.

Besonders gefreut hat uns, dass wir das so kurzfristig gemeinsam mit Martin Schädler von .gmbh umsetzen konnten! Vielen Dank für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung!

22/06/2026

3. Schnitt 2026

Die hohen Temperaturen und der Wetterbericht haben uns heute dazu bewegt, den dritten Schnitt als Eintagessilage einzufahren.
Mähen, Kreiseln, Schwaden und Häckseln –alles an einem Tag. So verhindern wir, dass das Futter zu trocken wird, und schaffen die Grundlage für eine stabile, hochwertige Silage.

Noch laufen die letzten Arbeiten, und der Tag ist längst noch nicht vorbei. Ein echter Mammuttag für Mensch und Maschine. Umso schöner, wenn alle zusammen anpacken und es gemeinsam gut läuft.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer!

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Bettensweiler 15
Wangen Im Allgäu

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+4975287607

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