01/09/2026
Gestern noch voller Leben. Heute fast alles zerstört. 🌿
Ein Hagelsturm hat gestern unseren Kräutergarten schwer getroffen. Was gestern noch üppig und in voller Pracht auf unseren Feldern stand, ist heute n***t und zerzaust. Manche Pflanzen sind bis auf einen einzelnen Stängel zurückgeschlagen.
Auch unser Gemüse hat ordentlich etwas abbekommen. So wie es jetzt ist, wäre vieles nicht lange lagerfähig – also heißt es: retten, verarbeiten und einkochen. 🫙🌱
Heute haben wir eine Noternte gemacht, alles eingesammelt, was noch zu retten war, und zurückgeschnitten, was beschädigt ist.
Und trotzdem sind wir dankbar. 🙏
Denn die Haupternte war bereits eingefahren. Wäre der Hagel vor einem Monat gekommen, wäre der Schaden um ein Vielfaches größer gewesen.
Natürlich tut es weh, wenn man sieht, was innerhalb weniger Minuten zerstört wurde. So viele Wochen und Monate Arbeit, Pflege und Geduld – einfach weg.
Aber genau das bedeutet es auch, mit der Natur zu arbeiten: Man kann vieles planen, säen, pflegen und begleiten. Aber am Ende hat die Natur immer das letzte Wort.
Also heißt es für uns: Ärmel hochkrempeln, retten, was zu retten ist, dankbar sein für das, was geblieben ist – und weitermachen. 🌱
Denn nach dem Sturm kommt wieder neues Leben.
Und vielleicht schmeckt die nächste Ernte dann umso besser. ❤️
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