24/10/2026
🦌 Wildtiere kennen keine Zeitumstellung
Am 25. Oktober geht die Uhr zurück. Das Wild? Hat die Info nicht bekommen. Ab jetzt wird es schon am späteren Nachmittag dämmrig – genau dann, wenn du heimfährst und Reh & Co. auf Futtersuche gehen.
📊 Fakt: 11.681 Wildtiere sind 2025/26 auf Oberösterreichs Straßen ums Leben gekommen. Das ist eins alle 44 Minuten. Österreichweit passieren rund 58 % der Wildunfälle mit Verletzten in Dämmerung oder Dunkelheit.
💥 Physik: Ein Reh mit 20 kg hat bei 50 km/h im Aufprall rund 500 kg. Das spürt nicht nur das Tier, sondern auch dein Auto.
📍 Hotspots: Waldränder, Felder neben Wald und Straßen mit Eichen, Obst- oder Kastanienbäumen. Und: Wo ein Stück Wild quert, folgt meistens das nächste.
🚗 So kommst du sicher durch: Tempo runter, bremsbereit bleiben, Straßenrand im Blick. Leuchten Augen auf? Bremsen, abblenden, hupen. Nasses Laub verlängert den Bremsweg.
🚲 Zu Fuß, am Rad oder beim Laufen: Dämmerung ist Wildzeit. Hund an die Leine, auf den Wegen bleiben, Wild nicht stören.
⚠️ Wildunfall? Nie ausweichen! Polizei (133) rufen, Tier nicht mitnehmen. Die Polizei verständigt die Jägerin oder den Jäger. Mit der Nachsuche, oft mit ausgebildeten Hunden, wird das verletzte Tier gefunden und von seinem Leid erlöst. Darum: immer melden!
Weidmannsheil und kommt gut heim,
euer Oö. Landesjagdverband 🌿
Bild mit KI erstellt.